Allgemeine Berichte | 27.06.2017

Passendes Wetter bescherte einen schönen Abend

Offenes Singen in Villip fand großen Zuspruch

Besucher und Sänger gedachten Benedikt Haentjes‘

Chöre, Sängerinnen und Sänger genossen den lauen, musikalischen Sommerabend unter sattem Grün.-CEW-

Wachtberg. Am letzten Junisonntag hatte der Heimatverein Villip zum offenen Singen ins Halbrund hinter der Grundschule in Villip eingeladen. So viele Menschen waren der Einladung gefolgt, dass zusätzliche Bänke aufgestellt werden mussten, damit alle Sänger und Besucher Platz fanden. Im Schatten eines sattgrünen Baumes hatte man Platz genommen, um gemeinsam Volkslieder zu singen und miteinander einen heimatverbundenen Abend zu erleben.

Pfarrer Günter Schmitz-Valadier begrüßte Gäste unter anderem aus Villiprott, Holzem, Villip, Bad Godesberg und Pech sowie die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft MGV Villip/ MGV Wormersdorf, den Kirchenchor St. Caecilia, Bürgermeisterin Renate Offergeld und die Berkumer Dorfmusikanten.

Gemeindereferentin Claudia Schütz-Grossmann und Pfarrer Schmitz-Valadier moderierten den Abend gemeinsam, wobei Pfarrer Schmitz-Valadier mit der Gitarre in der Hand und Claudia Schütz-Grossmann stimmkräftig die Singenden unterstützten.

Eine große Lücke hinterlassen

Bevor aber die Musik den Raum einnahm, erinnerte der Pfarrer in einem ökumenischen Impuls an den kürzlich unerwartet verstorbenen Benedikt Haentjes mit den Worten: „Niemand hat Musik so sehr gelebt wie er.“ Die Anwesenden erhoben sich und gedachten seiner als jemandem, der in der Mitte der Gesellschaft eine große Lücke nicht nur als herausragender Musiker, sondern auch als engagierte Person hinterlassen hat. Gemeinsam sang man in wechselnder Besetzung „Unser Stammbaum“, „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ und „Wenn alle Brünnlein fließen“. „Heimat“ von Ernst Jansen, „Weinland“ von Robert Pracht und „Der Wandrer“ brachte die Chorgemeinschaft MGV Villip / MGV Wormersdorf zu Gehör, und beide Chöre waren mit „Wer recht in Frieden wandern will“ zu hören. Anschließend sang man gemeinsam „Im schönsten Wiesengrunde“ und „Am Brunnen vor dem Tore“. Der Kirchenchor St. Caecilia ließ „In einem kühlen Grunde“ von Friedrich Silcher, „Die Gedanken sind frei“ und „Bleib bei uns, Herr“ von William Henry Monk hören. Abschließend sangen wieder alle anwesenden Stimmen das „Ländchen-Lied“ und „Kein schöner Land“.

Diesmal störte kein Unwetter die Veranstaltung

Nach dem Singen freuten sich alle Sängerinnen und Sänger über einen kleinen, gemeinsamen Umtrunk. Mancher erinnerte sich noch an das letzte Mal, an dem dieser Teil der Veranstaltung nicht im Halbrund hatte stattfinden können. Das Singen hatte seinerzeit nur zwei Tage nach einem Unwetter stattgefunden, und auch zum Start der damaligen Veranstaltung hatte man wegen des Wetters mit sämtlicher Musik und den zugehörigen Stimmen in die Kirche umziehen müssen. Im Juni 2017 hatten die im Himmel für das Wetter Zuständigen aber offenbar ein Einsehen und gönnten den Sängern und Musikanten einen schönen musikalischen Abend bei lauem Sommerwetter.

Pfarrer Schmitz-Valadier und Gemeindereferentin Claudia Schütz-Grossmann moderierten den Abend gemeinsam.

Pfarrer Schmitz-Valadier und Gemeindereferentin Claudia Schütz-Grossmann moderierten den Abend gemeinsam.

Chöre, Sängerinnen und Sänger genossen den lauen, musikalischen Sommerabend unter sattem Grün. Fotos: -CEW-

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