Allgemeine Berichte | 31.07.2017

Zweiter Jakobsmarktsonntag war ein absoluter Erfolg

„Op dem Maat jidd et (fas) alles“

Menschenscharen knubbelten sich um den Marktplatz bei der Fundsachenversteigerung der Stadt – Auktionator Marc Göttlicher brachte alles unter den Hammer

Gäste und Bürger wurden mit Schnäppchen und kulinarischen Angeboten verwöhnt.AB

Remagen. „Es war alles hervorragend. Es wurde ein tolles Angebot präsentiert. Freie Plätze konnten noch neu mit Beschickern besetzt werden. Besser kann es nicht sein. Es hat alles funktioniert. Es gab keinerlei Schwierigkeiten. Es schien genauso viel Betrieb zu sein, wie am ersten Jakobsmarktsonntag“, zog am Montagmorgen der Marktmeister der Stadt Remagen, Günther Balas, Resümee zum zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen. Auch die Verkehrsführung mit den eingeplanten Rettungswegen habe funktioniert. Die Feuerwehr und das DRK hätten mit dem Parkplatz an der Alten Post einen guten Standort und seien auch im Marktbereich präsent gewesen.

Renner beim zweiten Jakobsmarktsonntag war sicher die große Versteigerung der Stadtverwaltung. Unter den Hammer von Auktionator Marc Göttlicher, der seine Sache hervorragend machte, kamen Dinge, die als Fundsachen bei der Stadtverwaltung gelandet waren. Darunter viele Fahrräder, Sonnenbrillen, Handys und vieles mehr. Und dank der Versteigerung, bei der sich Menschenscharen um die Rathausbühne knubbelten, war nach rund eineinhalb Stunden wirklich alles weg. Letztes Versteigerungsstück war ein sehr gutes fast neues Fahrrad, das nach vielen Geboten für 310 Euro seinen Besitzer wechselte. Mit dabei bei der Versteigerung waren Nadine Mund und Ilse Beck von der Stadtverwaltung. Wie Ilse Beck am Montag mitteilte, kamen durch die Fundsachenversteigerung letztlich 1150 Euro, die dem Stadtsäckel zugutekommen, zustande.

Gästeaufkommen verteilte sich gut über die Zeit

Der Jakobsmarkt hat offensichtlich von seiner großen Beliebtheit nichts eingebüßt, denn Zehntausende genossen auch am zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen bei angenehmen Temperaturen das große Angebot auf dem Jakobsmarkt. War der erste Jakobsmarktsonntag schon mehr als gut besucht, so reisten auch am zweiten Sonntag die Menschenscharen schon am frühen Morgen an, um noch rechtzeitig einen Parkplatz zu ergattern und bei noch nicht ganz so viel Betrieb die Angebote der rund 250 fliegenden Händler unter die Lupe zu nehmen. Und auch etwas Kunsthandwerk und etwas Kunst waren wieder mit von der Partie, sodass auch Kunstfreunde auf ihre Kosten kamen. Recht zufrieden, so Marktmeister Balas, war auch die Familie Dossier mit ihren Karussells am Rhein. Die Menschen schienen wirklich magisch vom Jakobsmarkt angezogen worden zu sein. Nicht ganz so eng war es am zweiten Jakobsmarktsonntag. Das Gästeaufkommen hatte sich scheinbar sehr gut auf die Zeit verteilt. So konnten die Menschen von der Bachstraße über die Marktstraße bis zur Curanum Seniorenresidenz in der Alte Straße, ebenso wie in der Josefstraße, der Fährgasse und an der Rheinpromenade entlang die vielen Angebote so richtig genießen. Parkplätze gab es allerdings so gut wie gar nicht mehr. Schon vor Mittag waren die Parkplätze im Süden belegt. Neben den vorhandenen Parkplätzen waren auch sämtliche Straßen in der Innenstadt und bis in den Süden rechts und links beparkt. Auch an der B9 gab es keinen Parkplatz mehr. Dank der teilweise eingerichteten Einbahnregelung gab es aber keine Staus.

Vielfältiges Angebot der zahlreichen Händler

Schon vom Morgen an schoben sich die Marktbesucher durch die budenumsäumten Straßen und Gassen und ließen sich die Schnäppchen präsentieren. Dicht an dicht standen die Händler mit ihren Buden. Es gab keine Lücken, sodass die Gäste eine Menge zu sehen und zu erstehen bekamen. Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Leder in vielerlei Variationen, Dekorationen, Putzmittel, Lappen, Besen, Tischdecken, Bücher, CD´s, Schmuck in zahlreichen Varianten, Messer en masse, Socken, Kleidung und vieles, vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten. Künstlerisch gestaltete Dekorationen fanden ebenso das Interesse wie Unterwäsche, die Bauch und Ringe verschwinden lässt. Auch die preisgünstige Bettwäsche, selbst in Übergrößen, zog das Publikum an. Immer wieder der Renner waren die praktischen Dinge. Ob die Haushaltshelfer, die das Gemüse zerkleinern oder die Dekorationen für ein Buffet zum Kinderspiel machen, ob der Reiniger für die Autoscheiben oder auch für die Dusche, der Kleber, der das Nähen überflüssig macht, ob das Lederputzmittel oder der Fleckentferner, der mühelos eingesetzt alle Flecken beseitigt, die Gäste interessierten sich für alles Nützliche.

Auch die Außengastronomien, ob am Marktplatz, in der Marktstraße, in der Alte Straße, in der Bachstraße, am Maisons-Laffitte-Platz (Bahnhofsvorplatz) und am Rhein waren ständig komplett besetzt. Ebenso stark frequentiert waren die Angebote der Vereine. Schlange stehen war beim großen Kuchenbuffet des DRK-Ortsvereins und auch der Elfenrat konnte die Hände fliegen lassen, so stark frequentiert war der Stand mit Bratwürsten und Steaks. Die Gäste nahmen die Gelegenheit, sich auszuruhen und kulinarisch verwöhnen zu lassen gerne an. Es gab kaum mehr einen Stuhl oder einen Platz auf einer Bank, der nicht besetzt wurde.

Neben der riesigen Angebotspalette der Händler wurden die Gäste auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sowohl die einheimische Gastronomie, Vereine und Einzelhändler, als auch fremde Beschicker boten ihre lukullischen Spezialitäten für die Gäste und Bürger der Stadt. Ob die Bratwurst, die frischen Waffeln, ob der gebackene Fisch oder das Spießbratenbrötchen, ob Süßes oder Herzhaftes, die Belgischen Fritten, ob Eisbecher, warme und kalte Getränke, die Auswahl war riesig, sodass für jeden sicher das richtige dabei war. Und auch die Unterhaltung der Gäste kam nicht zu kurz. Über Kirmesgeschäfte wie Karussell, Angel-, Süßigkeiten- und Spielzeugbude konnte sich der Nachwuchs freuen. Sehr gut an kam auch der Kinderflohmarkt in der Bachstraße. Kostenlos hatte der Nachwuchs die Gelegenheit seine ausrangierten Bücher, Spielzeuge, kleine oder große, Kleidung und vieles mehr zu dumping-Preisen zu verkaufen. Gleichermaßen konnte man beim Nachbarn mal schauen, was der zu bieten hat. So wurden die Jakobsmarktgäste wirklich mit allem, was das Herz begehrt, rundum versorgt waren.

AB

Unter Marc Göttlichers Auktions-Hammer kamen Dinge, die als Fundsachen bei der Stadtverwaltung gelandet waren.

Unter Marc Göttlichers Auktions-Hammer kamen Dinge, die als Fundsachen bei der Stadtverwaltung gelandet waren.

Rund 250 Händler präsentierten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ihre Waren.

Rund 250 Händler präsentierten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ihre Waren.

Gäste und Bürger wurden mit Schnäppchen und kulinarischen Angeboten verwöhnt.Fotos: AB

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