Feuerwehr Grafschaft probte mit DRK und Feuerwehr Meckenheim den Ernstfall
Organisationsübergreifende Zusammenarbeit konnte vertieft werden
Grafschaft/Meckenheim. Kräfte der Feuerwehr wurden zu einem Gefahrguteinsatz in einem Betrieb im Industriegebiet Gelsdorf alarmiert. Es galt, mehrere Verletzte nach einem Austritt von Gefahrstoffen zu retten und den Gefahrstoff am weiteren Austreten zu hindern. Auf dieses Szenario trafen die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Grafschaft und Meckenheim, sowie das DRK Grafschaft im Rahmen einer groß angelegten Einsatzübung am Standort der Bernd Schwegmann GmbH & Co. KG in der Straße „Werner-von-Braun-Straße“.
Der Löschzug Meckenheim wurde zur Unterstützung hinzugezogen und stellte unter anderem eine Drehleiter und einen Trupp im Chemikalienschutzanzug zur Verfügung. Um die austretenden Schadstoffdämpfe niederzuschlagen wurde eine weitere Drehleiter aus Ringen eingesetzt, diese Drehleiter wurde von einem Fahrzeug der Bundeswehfeuerwehr aus Gelsdorf mit Wasser versorgt. Die Erstversorgung und die weitere Behandlung im Anschluss übernahmen die Sanitäter des DRK Grafschaft.
Neben dem Übungsziel, die Gefahrstoffe einzudämmen sowie die Rettung und Behandlung von vielen Betroffenen zu trainieren, konnte auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit gut vertieft werden. So konnten gemeinsame Abläufe unter den Einsatzkräften aus verschiedenen Wehren und Hilfsorganisationen und sogar die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg trainiert werden.
Die etwa 60 Feuerwehrleute der Feuerwehren der Oberen Grafschaft sowie des Löschzuges Meckenheim und auch die rund zehn Kräfte vom Deutschem Roten Kreuz konnten am Ende der Übung ein Fazit bei Getränken und Würstchen im Gerätehaus Gelsdorf ziehen. Alle Beteiligten sprachen sich dafür aus, eine solche Übung zu wiederholen! Pressemitteilung Feuerwehr Grafschaft (Julian Leeser) und Feuerwehr Meckenheim ( Jens Hapke)
Um die austretenden Schadstoffdämpfe niederzuschlagen wurde eine weitere Drehleiter aus Ringen eingesetzt.
