Ortsausschuss Morenhoven e.V.
Ortsausschuss stellt Morenhovener Karnevalsorden aus
Morenhoven. Auch Morenhoven blickt auf eine lange karnevalistische Tradition zurück. Seit 1960 existiert das Damenkomitee Rotkehlchen. Über lange Jahre hat die Arbeitsgemeinschaft Karneval den Morenhovener Karnevalszug und die anschließende Party organisiert, ehe sich 2003 die Karnevalsgesellschaft gegründet hat. Dieses hat der Ortsausschuss zum Anlass genommen, ab sofort die Morenhovener Karnevalsorden dauerhaft im Dorfhaus auszustellen. Gestiftet wurden die Orden von Privatpersonen und Vereinen.
Genau 80 Orden des Morenhovener Karnevals sind nun dauerhaft im Dorfhaus ausgestellt, nachdem Prinz Maurice I, Bauer Kai I und Jungfrau Andrea I ihren Dreigestirnsorden gespendet habe. Auch an den Karnevalsorden kann man den über Jahrzehnte wachsenden Wohlstand nachvollziehen. Waren Orden früher eher von kleinem Format und wurden auch über mehrere Jahre getragen, sind sie heute teilweise sehr aufwändig und kleinteilig gearbeitet, erstrahlen in vielen Farben und sind durchweg größer.
So enthält die Sammlung auch einen auf dünnem Holz, in Bierdeckelfomat handgeritzten und mit Buntstiften gearbeiteten Orden der Arbeitsgemeinschaft Karneval von 1989. Der älteste, bisher konkret bestimmbare Orden stammt aus dem Jahr 1970 und wurde vom Damenkomitee Rotkehlchen zum 10-jährigen Bestehen verliehen. Besonders ins Auge fallen die Jubiläumsorden des Damenkomitees Rotkehlchen und der Sammelorden der Karnevalsgesellschaft, der aus dem Gründungsorden von 2003 und vier weiteren Orden aus den Jahren 2004 (Kirche Sankt Nikolaus), 2005 (Dorfhaus), 2006 (Siershof) und 2007 (Burg) besteht.
Ausnahmsweise wurden auch zwei Orden in die Sammlung aufgenommen, die nicht aus Morenhoven kommen. Die Gemeinde hat zum Prinzenempfang 1997 einen Orden mit dem Motiv des Morenhovener Bürgerhauses und 2009 mit dem Abbild der Morenhovener Burg verliehen.
Demnächst wird in einer Legende nachzulesen sein, um welches Sessionsjahr es sich handelt, soweit vorhanden - welches Motto die Session hatte und wer Stifter bzw. Stifterin des Ordens ist. So soll die Sammlung nicht nur jedes Jahr weiter anwachsen. Der Ortsausschuss hofft darüber hinaus, dass die eine oder andere Rarität aus dem vergangenen Jahrtausend gestiftet wird und die Sammlung bereichert.
