Ortsfamilienbuch Engers

Grundlegende Darstellung der Familien und Einzelpersonen, die in Engers in der Zeit von 1900 bis 1970 gelebt haben

Ortsfamilienbuch Engers

Quelle: Beate Busch-Schirm

25.11.2021 - 11:36

Neuwied-Engers. Rund zwei Jahre haben die Recherchen für das neue Werk gedauert. Heraus gekommen ist ein Buch, das auf 768 Seiten Familien und Einzelpersonen (über 9.000) aufzeigt, die in Engers in der Zeit von 1900 bis 1970 gelebt haben.


Aktuell wächst das Bedürfnis, zweifelsfrei zu wissen, von welchen Menschen man denn nun tatsächlich abstammt. Um hier einen Überblick zu erlangen, ist eine vollständige Erfassung aller Familien eines Ortes oder einer Pfarrei notwendig. Erst die Aneinanderreihung aller Familien vermittelt neue Erkenntnisse über ihre Entstehung, ihren Aufstieg, ihren Niedergang, über ihre Familiennamen, deren Deutung, über zwischenmenschliche Beziehungen und über kulturelle und soziale Gegebenheiten vergangener Zeiten. Die Aufnahme der Daten für das Familienbuch Engers erfolgte aufgrund von standesamtlichen Urkunden. Das Buch gibt Auskunft über die Geburts- Heirats- und Sterbedaten der einzelnen Einwohner, ihren Beruf, ihre Anschrift und teilweise auch über ihre wirtschaftliche und soziale Situation. Es führt den Leser somit weit hinein in die konkrete Lebenssituation der Bewohner von Engers. Breiten Raum nehmen die gefallenen Soldaten und die Zivilopfer in oder aus Engers in den beiden Weltkriegen ein. Waren es früher ansteckende Krankheiten, Kinderkrankheiten, Epidemien und Seuchen, die schwere Opfer in der Bevölkerung forderten, so waren es im 20. Jahrhundert die Kriege. Insgesamt sind über 300 gefallene Soldaten aus den beiden Weltkriegen zu beklagen. Mit aufgenommen sind auch die Verstorben im Krankenhaus Engers. Selbstverständlich wurden die gesetzlichen Vorgaben des Datenschutzes beachtet. So können nur Personen vorkommen, die auch in dieser Zeit einen Personenstandsfall, d. h. mit einer Geburt, einer Heirat oder einem Sterbefall beurkundet wurden, die vom Datenschutz frei sind. Das sind vor 1909 Geborene, vor 1939 Verheiratete und vor 1970 Verstorbene. Im kommenden Jahr 2022 soll der ein Familienbuch Enges II auf Basis der Kirchenbücher veröffentlicht werden. Das Buch wird anschließen an das Familienbuch Engers I und wird zurück bis zum Beginn der Kirchenbücher reichen. Weitere Informationen bei Beate Busch-Schirm unter Tel. Nr. 02631 893 135. Das Buch ist erhältlich im Kiosk 56 in Engers, Alleestraße 25.

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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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