Reicher Blumenschmuck und Ostertüten in der Rosenkranzkirche
Ostern trotzt der Pandemie
Pfarrei setzt Hoffnungszeichen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch in diesem Jahr werden die Feiern der Kar- und Ostertage durch die Pandemie belastet, die sich mit bleiernder Schwere über das Leben in den Familien, der Kultur und Gesellschaft legt. Ostern aber, das Fest der Hoffnung, der siegreichen Liebe über den Tod und des Lebens trotzt dieser traurigen Stimmung. Aus diesem Grund setzt die Rosenkranzpfarrei (Bad Neuenahr) in diesem Jahr mehrere Hoffnungszeichen. Ganz im Sinne einer diakonischen Kirche, die die Nöte der Menschen ernst nimmt, wurde „der Tafel“ eine Spende von 2000 Euro übergeben. Die Kinder des Blandine-Merten Hauses erhalten ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen frohen Ostergruß mit einem kleinen Geschenk. Für die Gläubigen sind über 300 Ostertüten mit gesegnetem Weihwasser und einer Osterkerze gepackt, die vom Ostersonntag an in der Kirche abgeholt werden können. Ein Hoffnungszeichen für alle Menschen in der Stadt soll auch der österliche Blumenschmuck vor der Rosenkranzkirche in der Telegrafenstraße sein, der sich vom Palmsonntag bis zum Ostertag mehr und mehr entwickelt. Erstmals wird zudem die kleine Kapelle vor dem Moses zu Ostern festlich geschmückt sein. „Es wird Ostern werden, unaufhaltsam, sicher, gewiss“, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Rosenkranzpfarrei Dr. Thomas P. Fößel. „Dieser christlichen Wahrheit wollen wir gerade in diesen herausfordernden Zeiten Ausdruck verleihen, in den liturgischen Feiern der Kar- und Ostertage, aber auch für jedermann öffentlich sichtbar und erfahrbar.“
