Allgemeine Berichte | 15.05.2023

Kolpingsfamilie Vallendar

#OutInChurch: Für eine Kirche ohne Angst

Gesprächsabend am 25. Mai

Vallendar. #OutInChurch – „Für eine Kirche ohne Angst“ ist der Name einer Initiative und eines Manifests von queeren Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in der katholischen Kirche in Deutschland tätig sind. Am 24. Januar 2022 erklärten 125 Personen ihr gemeinsames Coming-out als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intergeschlechtlich oder nichtbinär, um so „zur Erneuerung der Glaubwürdigkeit und Menschenfreundlichkeit der katholischen Kirche“ beizutragen. Gleichzeitig wurde eine Fernsehdokumentation sowie eine Online-Petition mit Forderungen zum deutschen Arbeitsrecht der katholischen Kirche veröffentlicht.

Seitdem stellen sich viele Fragen: Was heißt es als nichtbinäre Person für ein katholisches Bistum zu arbeiten? Was macht es mit einem Priester, wenn er sein Schwulsein verheimlichen muss? Nimmt mich Kirche so an, wie ich bin? Welche psychischen Auswirkungen kann es haben, wenn in der katholischen Kirche sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität verheimlicht werden müssen? Wie steht es um die Sexualmoral der katholischen Kirche?

Diese und andere Fragen sollen im Mittelpunkt eines Gesprächsabends zum Thema stehen, zu dem die Kolpingsfamilie Vallendar am Donnerstag, 25. Mai, um 20 Uhr in die Kreuzkirche einlädt.

Dabei versteht sich der Gesprächsabend, zu dem auch Alexandra Krämer, eine Teilnehmerin der Initiative, eingeladen ist, die aus erster Hand von ihren Erlebnissen vor und nach der Fernsehausstrahlung berichten wird, und an dem auch eine theologische Einordnung der bisherigen rigiden Haltung der Kirche versucht wird, als Fortsetzung des Abends „Nenn mir einen Grund in der Kirche zu bleiben“, zu dem die Kolpingsfamilie im vergangenen Jahr ca. 50 Interessierte begrüßen konnte.

Pressemitteilung

der Kolpingsfamilie Vallendar

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