Jahreshauptversammlung der Laienspielgruppe Rieden
Passionsspiele 2023 verschoben
Rieden. Am Sonntag, 14. November trafen sich 26 Mitglieder der Laienspielgruppe Rieden zur Jahreshauptversammlung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden gedachte man aller Verstorbenen, die sich um das Laientheater in Rieden und die Passionsspiele verdient gemacht haben. Die anschließenden Jahresberichte gaben keinen Anlass zur Beanstandung, so dass die Entlastung des Vorstands einstimmig erfolgte. Die anschließenden Neuwahlen ergaben kaum Veränderungen. Joachim Engel (1. Vorsitzender), Jörg Rausch (Kassierer), Tobias Hackenbruch (2. Geschäftsführer), Jörg Hinz (2. Requisitenwart) sowie Hermann-Josef Hilger (1. Bühnenwart) sind noch für ein weiteres Jahr gewählt. Hans-Peter Doll (2. Vorsitzender), Stefan Müller (2. Kassierer), Oliver Minwegen (1. Geschäftsführer) und Patrick Müller (1. Requisitenwart) wurde in ihrem Amt für 2 weitere Jahre bestätigt. Als 2. Bühnenwart wurde Thorsten Schlich für zwei Jahre gewählt. Er folgt auf Klaus Boemer, der dieses Amt seit 2007 ausübte und auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet. Als Kassenprüfer fungieren Andreas Doll und Jochen Marx.
Im Anschluss an die Neuwahlen informierte der Vorstand über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu den Passionsspiele 2023. Natürlich hat auch bei diesen Vorbereitungen der Verlauf der Corona-Pandemie seine Spuren hinterlassen. Bürgerversammlungen mussten abgesagt werden und auch die vielen Einzelgespräche mit Mitwirkenden oder Treffen einzelner Arbeitskreise waren lange Zeit nicht möglich. Obwohl man sich lange Zeit nicht sicher war, ob Aufführungen überhaupt möglich werden, haben die Verantwortlichen stets darauf hingearbeitet. Als im Herbst wieder Veranstaltungen unter gewissen Bedingungen möglich wurden und die Zahlen der Infektionen im überschaubaren Rahmen waren, stieg auch die Hoffnung auf die Machbarkeit von Passionsspielen im Jubiläumsjahr 2023.
Die Entwicklung in den letzten Wochen hat jedoch immer wieder Zweifel aufkommen lassen – sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei vielen Mitwirkenden. Zudem steht man jetzt an einem Zeitpunkt, an dem die weiteren Vorbereitungen auch Kosten verursachen. Diese gesamte Problematik wurde in der Versammlung ausgiebig diskutiert. Am Ende einer intensiven Beratung war man sich einig, dass die Laienspielgruppe gegenüber den Mitwirkenden aber auch gegenüber den Besucherinnen und Besuchern eine besondere Verantwortung hat. Somit wurde mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen, die Passionsspiele im Jubiläumsjahr 2023 zu verschieben. In einem weiteren Beschluss wurde mehrheitlich das Jahr 2025 als neues Aufführungsjahr festgelegt.
Alles in allem wurden diese Entscheidungen schweren Herzens getroffen. Allzu gerne hätte die Laienspielgruppe im Jahre 2023 das 100-jährige Bestehen von Passionsspielen in Rieden gefeiert. Am Ende überwiegen jedoch die Vorsicht und die Vernunft, denn eine seriöse Vorbereitung scheint in der aktuellen Situation nicht möglich.
Pressemitteilung
Laienspielgruppe Rieden
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