Rheinbacher St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft
Patronatsfest zu Ehren des Hl. Sebastianus gefeiert
Rheinbach. Klirrende Kälte, strahlender Sonnenschein, heiße Herzen – so starteten die Schützinnen und Schützen der St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft das letzte Wochenende hoch motiviert mit ihren Schießwettbewerben zur Ermittlung der Sebastianusmajestäten im Rahmen des Patronatsfestes zu Ehren des Schutzheiligen, des heiligen Sebastianus. Auch in diesem Jahr waren Kreativität und Improvisationstalent gefragt. Der Aufbau der zerstörten Schützenhalle und des Anwesens infolge der Flutkatastrophe konnte noch nicht begonnen werden. Die Traditionen werden trotz alledem fortgesetzt.
Am Samstag ermittelten die Schützinnen und Schützen die Sebastianusmajestäten für die Erwachsenen und Jugendlichen. Heizpilze sorgten für Wärme von außen, Heißgetränke für Wärme von innen. Erstmalig konnte ein Sebastianus-Schütze der Bambinis ermittelt werden. Der sechsjährige Kilian Rosenthal war beim Blasrohrwettbewerb erfolgreich und trägt den Titel nun für das kommende Schützenjahr. Bei den Erwachsenden sicherte sich Ferdi Lohmüller mit dem 107. Schuss die Würde des Sebastianus-Schützen.
Den Festgottesdienst am Sonntag zu Ehren des Schutzpatrons zelebrierte der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Bernhard Dobelke.
Im Anschluss an die Messe trafen sich die Schützinnen und Schützen zum gemeinsamen Mittagessen wieder in „Kumar’s Restaurant“. Besonders begrüßte der Brudermeister als Gäste den Bürgermeister der Stadt Rheinbach Ludger Banken und den Vorsitzenden des Brauchtumsvereins Ludwig Simons. Einen besonderen Gruß richtete er an die Prinzessin des Kinderprinzenpaares Rheinbach Isabelle I., die trotz zahlreicher Termine ihre Schützenfamilie kurz besuchen konnte.
Liesel und Bezirkskönigin Manuela Enders überreichte den Sebastianus-Schützen als äußeres Zeichen ihrer Würden die Majestätenketten.
Die Schützinnen und Schützen schauen zuversichtlich in die Zukunft. Der Beginn des Wiederaufbaus der Schützenhalle und des Areals soll in diesem Jahr beginnen. Das Patronatsfest in einem Jahr könnte dann wieder in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden.
