Allgemeine Berichte | 23.03.2023

Stadt Koblenz

Philipp-Dott-Weg um Werk des Künstlers ergänzt

Gemeinsamer Einsatz für die Erinnerung an den Künstler Philipp Dott: (v.li.) Dr. Anna Köbberling MdL, das Sammler-Ehepaar Warnke, Karl-Heinz Rosenbaum (Stadtrat), Toni Bündgen (Stadtrat), Dr. Margit Theis-Scholz (Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz), Tanja Nikolay (Kultur- und Schulverwaltungsamt), Detlev Pilger (Stadtrat) und Matthias von der Bank (Leiter Mittelrhein-Museum). Foto: Sascha Ditscher

Koblenz. Das Sgraffito „Pietà“ von Philipp Dott hat an dem zwischen Metternich und Güls gelegenen Philipp-Dott-Weg einen neuen Standort im öffentlichen Raum gefunden. Zur offiziellen Enthüllung am Moseluferweg hatte die Koblenzer Dezernentin für Bildung und Kultur Dr. Margit Theis-Scholz geladen. In ihrer Ansprache würdigte sie die Aufstellung des Werks als eine gelungene Ergänzung zu der erst kürzlich erfolgten Benennung des Weges nach dem Koblenzer Künstler. Theis-Scholz bedankte sich bei den Eheleuten Warnke für die Überlassung des Werkes.

„Dieses Denkmal ist ein kleiner Meilenstein auf dem Weg der weiteren Bekanntmachung von Dotts Werk“, freute sich Theis-Scholz. Darüber hinaus könne es als Anregung für weitere Ideen zur Bekanntmachung des Künstlers und seines Werkes dienen. Marita Warnke, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat den Nachlass von Philipp Dott (1912-1970) zu sichern, zeigte sich sehr erfreut über die Würdigung des Künstlers. „Philipp Dott ist den Weg von Metternich nach Güls oft selbst gegangen“, berichtete sie. „Er würde sich über Präsentation seines Werkes an dieser Stelle sehr freuen“, zeigte sie sich überzeugt.

Die Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling skizzierte den Weg von der Idee zu Umsetzung der Wegbenennung, der im Stadtteil Metternich seinen Anfang genommen hatte. Matthias von der Bank, Leiter des Mittelrhein-Museums, würdigte abschließend das künstlerische Werk des Autodidakten Dott, der vor allem in den öffentlichen Raum hineingewirkt hatte.

Zur Pietà

Das Wandsgraffito ist 92cm breit und 82 cm hoch. Es entstand im Jahr 1968 als Auftragsarbeit. Es diente als Hausaltar für die Familie Forster aus Mörz im Hunsrück und wurde 2015 beim Verkauf des Gutshofs ausgebaut. Die Erbengemeinschaft Forster wandte sich nach der Philipp-Dott-Ausstellung 2014/2015 im Mittelrhein-Museum an das Sammler-Ehepaar Warnke. Diese erwarben die Pietà 2016 und übergaben das Sgraffito im Jahr 2022 an die Stadt Koblenz.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Gemeinsamer Einsatz für die Erinnerung an den Künstler Philipp Dott: (v.li.) Dr. Anna Köbberling MdL, das Sammler-Ehepaar Warnke, Karl-Heinz Rosenbaum (Stadtrat), Toni Bündgen (Stadtrat), Dr. Margit Theis-Scholz (Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz), Tanja Nikolay (Kultur- und Schulverwaltungsamt), Detlev Pilger (Stadtrat) und Matthias von der Bank (Leiter Mittelrhein-Museum). Foto: Sascha Ditscher

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