Allgemeine Berichte | 18.08.2020

Eine musikalische Begegenung aus Italien und Argentinien

Piazzolla incontra Paganini

Am Freitag, 28. August

Éva Csizmadia und Roberto Moya.Foto: privat

Wachtberg. Charmante Melodien, spielerische Leichtigkeit, eindrucksvolle Kontraste zwischen intimen Bekenntnissen und wahnsinnigem Geschrei. Eine verborgene und spielerische Seite des revolutionären italienischen Violinvirtuosen, Gitarristen und Komponisten, Niccolo Paganini wird hier präsentiert. „Centone di Sonate“ – eine Musik voller Gefühle, Drama und kleiner Scherze, der schwer zu widerstehen ist.

Ein besonderes Erlebnis ist der Streifzug durch Astor Piazzollas Werk „Histoire du Tango“. Dieses Werk führt durch das 20. Jahrhundert aus der Perspektive des Tangos. Die kokette und fröhliche Tangomusik, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist, hat sich über Generationen hinweg stark verändert. Melancholie, romantische Momente, impressionistische Einflüsse, sowie Elemente der Weltmusik prägen den Tango und münden im letzten Satz zu einer Dissonanz, bei der Tango und Neue Musik aufeinandertreffen.

Diese virtuosen Werke werden von der Violinistin Éva Csizmadia und dem Gitarristen Roberto Moya interpretiert. Zwei klanglich sehr unterschiedliche Instrumente, zwei kontrastvolle künstlerische Persönlichkeiten und zwei sehr verschiedenartige Komponisten begegnen sich an diesem Abend. Die Zuhörer erleben diese Konfrontation und die Suche nach einer harmonischen Auflösung am Freitag, 28. August im Drehwerk 17/19.

Weitere Informationen gibt es unter https://drehwerk-1719.de/.

Éva Csizmadia und Roberto Moya. Foto: privat

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