Allgemeine Berichte | 30.01.2018

KG Zesse Jecke feierte in der Niederzissener Bausenberghalle bis in die Morgenstunden

Prächtige Stimmung bei der Prunksitzung

Die Minifunken der KG Zesse Jecke - kommen aus ihren Reihen die neuen Stadtsoldaten oder gar ein künftiges Prinzenpaar?WK

Niederzissen. In allerbester Feierlaune präsentierte sich die KG „Zesse Jecke“ bei der ersten Prunksitzung in der ausverkauften Bausenberghalle. Angesichts einer solch gut gelaunten Narrenschar strahlten Vorsitzender Mike Roth und Sitzungspräsident Rainer Schönhofen bereits vor dem offiziellen Programm bei der Präsentation des Sessionsordens. Der Orden zeigt das neue Bauhofgebäude mit seinen Mitarbeitern und den Fahrzeugen. Die KG möchte mit diesem Motiv die sehr gute Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde zum Ausdruck bringen. Der Ortsbürgermeister und die Bauhofmitarbeiter unterstützen die KG bei der Nutzung der Bausenberghalle und auch beim Rosenmontagszug.

Es war schon ein beeindruckendes Bild, das sich den Gästen bereits beim Einmarsch der Korporationen bot. Rund 130 Personen bahnten sich einen Weg durch die Narrenschar: der Fanfarenzug Bohltalklänge mit Dirigent Jürgen Fuchs und der Vorsitzenden Sabine Ley, die Minifunken, die Maxifunken, das Solomariechen, Stadtsoldaten, Reservisten, Elferrat, Vorstand, das Prinzenpaar Jürgen II. und Kerstin I. mit seinem Hofstaat sowie die beiden Sitzungspräsidenten.

Nach dem Ausmarsch des Fanfarenzugs und der Korporationen war es den Minifunken der KG vorbehalten, das Programm zu eröffnen. Gekonnt zeigte der jüngste KG-Nachwuchs (25 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren), was er unter den Trainerinnen Nadine Schild und Tanja Falckenberg gelernt hatte. Mit Susanne Dietzler enterte anschließend ein bewährter „Eisbrecher“ die Bühne. Mit ihrer „hochwissenschaftlichen Vorlesung“ als „zerstreuter Professor“ faszinierte sie das Publikum bereits zur frühen Stunde. Ihr „schizophrener Blödsinn“ begeisterte die Narren.

Was danach Mario van Elkan (Trainer der ersten Mannschaft des SC Niederzissen) und Gerson Freudenberg, das männliche Tanzpaar der Bergmöhnen aus Oberlützingen, auf der Bühne präsentierten, war beachtenswert. Witzig und akrobatisch zeigten sie sich bestens trainiert von ihren Ehefrauen Silke und Steffi.

Prinz Jürgen II. nahm die Gelegenheit wahr, besondere Prinzenorden zu verleihen. Unter anderen durfte sich seine Schwiegermutter als „Königin Hilde von der Waterkant“, die extra aus Wilhelmshaven angereist war, Adi Schug als Verantwortlicher für den Prinzenwagen und das „Klausgestirn“ aus Brenk darüber freuen. Tänzerisch ging es mit den Maxifunken weiter. Die 15 Gardisten im Alter von zwölf bis 17 Jahren, unter denen sich auch zwei Tänzer befanden, zeigten einen schwungvollen, knackigen Gardetanz, der mit einer Rakete belohnt wurde. Da freuten sich auch die beiden Trainerinnen Maike Meder und Sandy Mosen.

Ein Highlight stellt jedes Jahr Büttenass Heinrich Seiwert dar. Als „Hofbiograf“ zeigte er den Weg von Prinz Jürgen II. auf den Narrenthron in Niederzissen auf. Er tat dies in der bei ihm bekannten Form von Reimversen, die er musikalisch mithilfe von Norbert „Nöbbes“ Schmitt (Keyboarder der Band „Skybagg“) mit umgetexteten Liedern von Udo Jürgens untermalte. Prinz Jürgen II. ist ein bekennender Fan von Udo Jürgens. Natürlich brachte er seine bekannten „närrischen Spitzen“ zum Nachbarort Wehr unter.

Das Solomariechen der Möhnengesellschaft Niederzissen, Anna-Maria Weiler, die in diesem Jahr zum RKK-Mariechen gewählt worden war, hatte anschließend ein Heimspiel. Trainiert von Denise Humberg, zeigte sie einen Solotanz, der alle begeisterte. Im zweiten Jahr waren die Reservisten der KG auf der Bühne zu erleben. In der Live-Sondersendung „Schwiegertochter gesucht“ brachten Moderatorin Steffi Seiwert und Auktionator Hartmut Keuler die „Unvermittelbaren“ (KG-Kassierer Günter Loth, Elferrat Stefan Schiele und Sitzungspräsident Schönhofen) an die Frau.

Nach einer Pause sorgten die „Schäl Pänz“ mit ihrer begeisternden Live-Musik für die richtige Betriebstemperatur. Seit vielen Jahren begeistert auch die Showtanzgruppe „No Names“ die Narren in Niederzissen und der Region. Immer noch „ohne Namen“ kamen die 20 Tänzerinnen in diesem Jahr als Indianer in tollen Kostümen auf die Bühne. Unter ihren Trainerinnen Manuela Felden und Steffi Mai boten sie einen „flotten Tanz mit sehr viel Schmackes“, dem die Möhnen einen bunten Tanz als „Clowns“ folgen ließen. Der Clowns-Tanz trug die Handschrift von Maren Maas und Anna-Maria Weiler.

Kein Auge trocken blieb beim Vortrag von Hartmut Keuler, der in diesem Jahr aus der „alternativen Heilpraxis „Dr. hc. Keuler“ berichtete. Wenn auch sein „Standard-Mundschenk“ Florian Schopp beruflich verhindert war, so hatte er mit dem „ehemaligen Verzellchesmächer“ Franz-Josef Hauptmanns einen würdigen Vertreter, der ihn und den Elferrat mit Kölsch versorgte.

Von Lisa Groß trainiert, präsentierte sich das Solomariechen der KG Zesse Jecke, Ann-Katrin Wittke, bei ihrem Solotanz in allerbester Form. Seit 2011 bereits Solomariechen der KG, gehört sie zur Zeit noch den Maxifunken an, bevor sie demnächst zu den Stadtsoldaten aufsteigt.

Seit Jahren gehört das Männerballett „Vulkanelfen“, die „Heimat des Prinzen“, ebenfalls zu den Größen auf der Bühne. Die über die Region hinaus bekannten Tänzer begeisterten mit toller Choreografie, wunderschönen Kostümen und viel Akrobatik. Mit ihrem Showtanz als „Untote“ waren sie auch in der Bausenberghalle wieder einer der Höhepunkte im Programm, was auch ein Verdienst ihrer Trainerinnen Manuela Felden, Stefanie Assmann und Yvonne Adam war.

Die 30 Gardisten umfassende Gruppe der Stadtsoldaten mit den Kommandanten Yannik Grahl und Julia Schmitt ist nicht nur im ganzen Brohltal mit ihren Tänzen unterwegs. Wenn sie einmarschieren, ist tänzerisches Können mit vielen Hebefiguren angesagt. Steffi Assmann und Lisa Groß (beide aktive Stadtsoldaten) sorgen als Trainerinnen für die entsprechende Choreografie. Eine Höchstleistung, die einen würdigen Abschluss einer großartigen Sitzung darstellte.

Zum großen Finale kamen noch einmal alle Aktiven auf die Bühne. Detlef Wittke zeigte sich noch einmal als großartiger Sänger. Da gab es nur zufriedene Gesichter, besonders beim Prinzenpaar. Zur Musik von Thorsten Härig, der auch den musikalischen Teil der Prunksitzung übernommen hatte, wurde noch lange gefeiert. WK

Der „zerstreute Professor“ Susanne Dietzler mit Anschauungsobjekten.

Der „zerstreute Professor“ Susanne Dietzler mit Anschauungsobjekten.

In der Live-Sendung „Schwiegertochter gesucht“ wurden auch die „Unvermittelbaren“ Rainer Schönhofen (rechts), Günter Loth und Stefan Schiele (Vierter und Fünfter von rechts) an die Frau gebracht.

In der Live-Sendung „Schwiegertochter gesucht“ wurden auch die „Unvermittelbaren“ Rainer Schönhofen (rechts), Günter Loth und Stefan Schiele (Vierter und Fünfter von rechts) an die Frau gebracht.

Die Minifunken der KG Zesse Jecke - kommen aus ihren Reihen die neuen Stadtsoldaten oder gar ein künftiges Prinzenpaar?Fotos: WK

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