Proklamation bei der Karnevalsgesellschaft Garde Grün-Weiß Esch

Prinzessin Karen I. regiert die Narrenschar ganz nordisch-jeck

Ahrtalente brachten mit ihrer Stimmungsmusik den Saal zum Beben

19.11.2019 - 10:17

Esch. Karen I. (Thelen-Struve) heißt die neue Karnevalsprinzessin der Karnevalsgesellschaft Garde Grün-Weiß Esch. Sie wurde im vollbesetzten Vereinstreff-Gürzenich in einer stimmungsvollen Karnevalsveranstaltung feierlich von ihrer Adjutantin, Ehefrau und Vorgängerin zugleich, Hannelore I. (Thelen) proklamiert. Dabei hatte das bestens gelaunte Publikum bei ihrem Einmarsch schon gerätselt, ob in Esch das allererste Viergestirn der Karnevalsgeschichte proklamiert werden würde, denn die Tanzgarde hatte gleich vier verhüllte Käfige zur Bühne geleitet, wo KG-Präsidentin Sarah Frings das Kommando übernahm.


Doch heraus sprang nur eine Tollität, nämlich die in Schleswig-Holstein geborene Prinzessin Karen I., dazu ihre Adjutantin und Frau Hannelore Thelen sowie die beiden Hofdamen Conny Maur und Alice Doll. Zu Beginn der 1980er-Jahre war die närrische Regentin ins Rheinland gezogen, wo sie die ersten Erfahrungen mit dem Karneval machte. Im Jahr 2000 kam sie mit ihrer Frau nach Esch und wurde schon im Jahr darauf Mitglied der KG, wo sie zur Zeit als Beisitzerin im Vorstand tätig ist. Im richtigen Leben arbeitet sie als Verkäuferin im Einzelhandel.


Närrische elf Gebote wurden erlassen


Da sie aus dem hohen Norden kommt, hat Karen I. ihre Heimat auch in ihr Motto integriert, denn dieses lautet: „Nordisch-Jeck“. Der Wunsch, einmal Prinzessin zu sein, schlummerte schon lange in ihr, und als sie 2010 Hofdame bei Prinzessin Hannelore I. (Thelen) war, festigte sich dieser Wunsch noch einmal. Jetzt hat sie sich diesen Traum erfüllt und möchte mit der KG, den Nachbarn und Freunden sowie allen Mitbürgern eine unvergessliche Session feiern.

Zuvor hatten die Mini-Funken, die Kleinen Funken, die Mittleren Funken, die Großen Funken und die Damenfunken schon ihr tänzerisches Können unter Beweis gestellt und dabei tosenden Applaus eingeheimst. Die Musiker der „Ahrtalente“ hatten bei ihrem Auftritt die Stimmung auf bislang unbekannte Höhen emporgeschossen, die Zuhörer wollten die lustige Truppe um ihren Sänger Christian Heber gar nicht mehr von der Bühne lassen. So kam es, dass die Truppe auch noch den Einmarsch der Tollitäten musikalisch umrahmte. Natürlich hatte die frischgebackene Prinzessin auch ihre elf Gebote notiert, die von der Adjutantin feierlich verlesen wurden. Das Wichtigste: Ab sofort darf die Prinzessin nur noch mit dem Gruß ihrer alten Heimat angesprochen werden: „Moin Moin!“ Natürlich müssen auch die Junggesellen und die Fußballer der „Eintracht“ der närrischen Tollität ihren Tribut zollen, und so wurde noch bis in die frühen Morgenstunden ordentlich gefeiert.

JOST

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Achtung: Der Aufruf gilt ab heute, 20 Uhr!

ver.di ruft zum landesweiten Busfahrerstreik auf

Rheinland-Pfalz/Mainz. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Busfahrerinnen und Busfahrer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am heutigen Mittwoch, den 19.01.2022, ab 20:00 Uhr aus dem laufenden Betrieb zum Streik auf. Das Ende ist noch nicht absehbar, heißt es am Mittwoch von ver.di Verhandlungsführer, Marko Bärschneider. mehr...

Der Lagerraum der Zeltlagergemeinschaft Ahrbrück wurde von der Flut völlig zerstört - die Hoffnung möchte man dennoch nicht verlieren

„Wir haben einen Totalverlust“

Ahrbrück. Eigentlich wäre der LKW mit den großen Zelten, der mobilen Küche, den Sitzbänken und Tischen am 14. Juli raus aus Ahrbrück in Richtung Eifel gewesen. Doch das traditionsreiche katholische Zeltlager wurde vom Leitungsteam abgesagt – Corona. So befand sich das ganze Hab und Gut in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli an seinem angestammten Platz, dem Keller des Pfarrhauses in Ahrbrück. Keine 50 Meter von der Ahr entfernt. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Reinhard Hiß:
Ich erwarte, dass der Besitzer der Insel den Schulbetrieb beendet, das Gebäude einige Jahre verfallen lassen und dann mit dem Argument des Verfalls eine Genehmigung für einen anderen Betrieb durchsetzen wird. Die Zeit spielt für ihn. So lange kein wirklich Mächtiger sie unterstützt, werden die Schwachen,...
LM:
Toller Brief!! Respekt. Ich hoffe das auch Herr Otto Neuhoff den liest. Als ich gestern Abend im Rathaus genau das angesprochen habe, hat er als Antwort nur gesagt, dass Brüche und Neuanfänge schon mal im Leben vorkommen würde. Sorry, aber welche Werte wollen sie denn vermitteln Herr Neuhoff?...
Wolfgang Hellenbrandt4:
Ein sehr emotionaler Leserbrief. Kann ich alles mitfühlen. Meine Tochter hat selbst 1999 auf der Insel Abi gemacht. Was ist nun passiert? Ein Vertrag wird zwischen zwei Parteien geschlossen. Es ist doch jedem klar, dass nur geschriebene und festgelegte Inhalte juristisch Bestand haben. Offensichtlich...
S. Schmidt:
Die CDU hat gewaltig Mitschuld an diesem Dilemma. Die sogenannte Energiewende, die horrenden Steuern und Abgaben auf Energieformen (Strom, Treib- und Heizstoffe), sowie die, jährlich, steigende CO²-Steuern, treiben die Inflation und verteuern alle Produkte und Dienstleistungen und sind Produkte der...
Jutta Lingansch :
Wenn dies in einem Neubaugebiet geschehen ist, geh ich davon aus dass der Junge dort auch wohnt und meistens befinden sich dort auch Bolzplätze. Da würde ich mein Kind nicht jedesmal zum Spielen hinbegleiten. Und wenn das Kind in Begleitung unterwegs gewesen wäre, an der Hand der Mutter oder dem...
Gabriele Friedrich:
Welche Eltern lassen denn zwei 8-jährige Kinder alleine irgendwohin gehen? Es gibt keine Situation, in denen so junge Kinder sich helfen könnten. Es gibt auch keine schwarz-weißen Pinscher, allenfalls ein Mischling. Es war sicher weit und breit keiner da, der den KIndern helfen konnte ( oder wollte...
Service