Projektunterstützung durch den Rotary Club Adenau-Nürburgring
Adenau. Einen Rückblick auf mehrere im ersten rotarischen Halbjahr unterstützte Projekte gab der Rotary Club, die Co-Präsidenten Rolf Schlipköter und Alex Schoep gaben gleichzeitig den Repräsentantinnen und Repräsentanten der Projekte Gelegenheit ihre Anliegen vorzustellen. Für die Hocheifel-Realschule mit Fachoberschule Adenau berichtete Jeannette Oster in Vertretung für Schulleiterin Monika Schüller-Diewald über eine Projektwoche, die sich intensiv mit sportlichen Aktivitäten beschäftigte. Sie war integriert in die 50-Jahrfeier der Schule. Mit Hilfe von Sportstudenten konnten Großgeräte genutzt werden, ein sehr motivierender Beitrag für die Schülerinnen und Schüler, auch Musik und Tanz sowie weitere Schulprojekte konnten verwirklicht werden. Luca Kaspers berichtete für das Erich-Klausener-Gymnasium über ein Projekt im IT-Bereich, es heißt ICDL, ist eine Plattform für Aspekte der Digitalisierung. Durch den Erwerb von EDV-Kenntnissen kann ein Zertifikat erworben werden, das bei Bewerbungen von Vorteil ist, auch im Beruf als zusätzlicher Qualifizierungsnachweis nutzbringend sein kann. Der modulare Aufbau ermöglicht eine gezielte Erweiterung der Kenntnisse, Ohne die Unterstützung durch den Rotary Club hätte das Projekt nicht verwirklicht werden können.
Für den Ortsverein Adenau im Deutschen Roten Kreuz dankte der 1. Vorsitzende Hermann-Josef Romes für die Unterstützung der First Responder. Diese unterstützen ehrenamtlich bei Notfällen, etwa Verkehrsunfällen, die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes bzw. des Notarztes. Die First Responder leisten qualifizierte Erste Hilfe, etwa durch lebensrettende Sofortmaßnahmen, durch Unterstützung des Rettungsdienstes. Sie werden mittels einer umfangreichen Ausrüstung unterstützt. Der DRK-Ortsverein ist um eine flächendeckende Installierung von First Respondern bemüht, derzeit sind 66 Ersteinsatzhelfer ausgebildet. RC-Copräsident Schlipköter ist vom Nutzen sogenannter AED-Defibrillatoren überzeugt, er befürwortet gemeinsam mit den Rotary-Freunden die Installation an einigen Standorten, Hinweisschilder werden angebracht. Jannis König berichtete über die Unterstützung für den Förderverein Zeltlager Ahrbrück. Die früher durchgeführten großen Zeltlager für Kinder und Jugendliche in Initiative der Pfarreigemeinschaft waren nach der Hochwasserkatastrophe nicht mehr möglich, weil fast sämtliche Materialien vernichtet sind. Dank Rotary können die beliebten Zeltlager zukünftig wieder stattfinden, Materialien, Zelte, Zubehör können neu beschafft werden.
Unterstützung fand ein Projekt zum Aufbau eines Büchereischrankes in Dümpelfeld. Bei dem Mitmach-Projekt, werden Bücher in einem wetterstabilen Büchereischrank deponiert, Ausleihe und Neubestückung erfolgen in lockerer Folge durch zahlreiche Nutzer, ein empathisches Projekt, das vom Mitmachen vieler bestimmt wird, Annette von Kintzel stellte das Projekt vor, an dem ihr 15-jähriger Sohn beteiligt ist. Seit mehr als 15 Jahren kümmert sich der gemeinnützige Verein Markt für Leib und Seele um bedürftige Menschen, denen er Lebensmittel zukommen lässt. Der Verein benötigt dringend ein größeres Transportfahrzeug um die Lebensmittel von Händlern ins Verteilzentrum in Adenau zu transportieren. Infolge von Corona und damit den Wegfall früher üblicher Lebensmittelspenden sowie durch die sehr aktive Unterstützung der Hochwasseropfer sind die Vorräte nahezu aufgebraucht. Zur Weiterführung der segensreichen Arbeit ist die Finanzierung eines geeigneten Fahrzeuges dringend erforderlich, das vorhandene ist in die Jahre gekommen und wurde durch die verstärkten Einsätze nach der Hochwasserkatastrophe stark strapaziert. Ria Braun und Christa Terzer-Rösner berichteten.
Durch Initiative und eigene finanzielle Unterstützung von RC-Freund Georg Schmitz konnten 32 leistungsstarke Stromaggregate beschafft werden, sehr hilfreich für die Hochwasseropfer. Für die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr wurden geländetaugliche Yamaha-Quads beschafft, sie wurden den Bedürfnissen der Feuerwehren entsprechend speziell ausgestattet und sind von hohem Nutzen bei Einsätzen unter schwierigen Geländebedingungen. Zudem wird der Rotary Club mit Unterstützung der Nürburgring GmbH Trainings für Feuerwehren im Offroad-Park bei Drees ermöglichen.
Rotary unterstützt zudem großzügig den Wiederaufbau von Spielplätzen in Schuld, Müsch und Antweiler, teils mit Hilfe des Distrikts.
Herzlichen Dank sprachen alle der großzügigen Hilfe durch Rotary aus, sie ist sehr nützlich, gerade unter den schwierigen Bedingungen nach der Hochwasserkatastrophe war sie unentbehrlich. Der Copräsident Schlipköter erwiderte den Dank und betonte die Bedeutung der Selbsthilfe und des ehrenamtlichen Engagements bei der Verwirklichung der Projekte.
