Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach beteiligt sich an bundesweiter Aktion
Pure Lesefreude verschenkt
Rheinbach. Der „Welttag des Buches“ ist gewiss ein schöner Tag für alle Lesefreunde, denn es wird eines der ältesten und doch ewig jungen Kulturgüter der Welt gefeiert: Das Buch. Da geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, machen die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit der Kampagne „Vorsicht Buch!“ Lesefreunde bundesweit zu Buchschenkern: Die Aktion „Lesefreunde“, die im Jahr 2012 über 40.000 Menschen mit dem (Vor-) Lesefieber infizierte, wurde in Kooperation mit „Vorsicht Buch!“ auch in diesem Jahr fortgeführt. Die Öffentliche Bücherei St. Martin hat sich an der Aktion beteiligt und war Ausgabestelle für alle Buch-Schenker, die sich für diese Aktion registriert und eine positive Rückmeldung von der Stiftung Lesen erhalten hatten. 55.000 Lesefreunde haben sich für die Aktion registriert, 20.000 Lesefreunde wurden per Los ausgewählt. Auch Rheinbacher Buch-Schenker, die die Bücherei als Ausgabestelle angegeben haben, freuten sich, als sie ihr Buchpaket von Bürgermeister Stefan Raetz und Friedrich Rößler, Büchereibeirat, überreicht bekamen. Jeder Buch-Schenker darf rund um den Welttag des Buches an Freunde, Bekannte oder gänzlich Unbekannte zehn Bücher verschenken. Organisiert wird die Aktion vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen. Die „Lesefreunde“ wollen auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt für das Lesen und Bücher begeistern und vor allem neue Leser gewinnen.
„Welttag des Buches“
Der „Welttag des Buches“ wurde in diesem Jahr zum 19. Mal in über 100 Ländern gefeiert. Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf einen Brauch in Katalonien zurück. Dort werden zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.
