Allgemeine Berichte | 12.09.2017

Kultur- und Heimatring Dausenau e.V.

Quetschekirmes wurde gefeiert

Der Kirmesplatz am alten Stadttor.MFU

Dausenau. Am vergangenen Wochenende wurde rund um die Tausendjährige Eiche die Dausenauer „Quetschekirmes“ gefeiert.

Die Toreiche steht am steilen Ufer der Lahn direkt vor dem Stadttor von Dausenau. In nächster Nähe zur Lahn und zum Stadttor ist das einer der schönsten Standorte aller monumentalen Eichen in Deutschland. Die Eiche ist seit 1987 als Naturdenkmal eingetragen. Der Stamm ist komplett hohl und weist mehrere größere Öffnungen auf. Diese Öffnungen sind durch gusseiserne Gitter verschlossen. Auf dem einem Gitter sind die Worte 1000 Jahre eingearbeitet.

Bereits am Freitag zogen die Kinder am späten Nachmittag mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern und Rollern von der Grundschule an der Ringmauer zum Kirmesplatz. Musikalisch begleitet wurden sie vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Dausenau.

Mit Manneskraft wurde der Kirmesbaum aufgestellt. Somit wurde offiziell die dreitägige Quetschenkirmes vom ersten Vorsitzenden des Kultur- und Heimatring Dausenau e.V. Reiner Höll eröffnet. Bürgermeister Jochen Schneider grillte die Bratwürstchen.

Samstag war der Tag der Kinder

Mit einem Luftballon-Weitflugwettbewerb ließen die Kinder die bunten Ballons in den Himmel von Dausenau steigen. Der Zauberer Marc Travis lud die kleinen Besucher zur Kinder Mitmach-Zaubershow ein und sorgte mit seinen Tricks für manche Überraschung.

Weiter ging es am Sonntag um 11 Uhr mit einem Vorstellungsgottesdienst der elf Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde im schön hergerichteten Festzelt neben der alten Eiche. Die Gemeinde wurde von Pfarrerin Jasmin Schönemann-Lemaire begrüßt. In ihrer Andacht ging es um „Irrgärten“ in denen wir uns oftmals im Leben verirren. Hier führen viele Wege in die Irre, bis man an sein Ziel kommt. Im Gegensatz zu dem „Trimagischen Labyrinth“. Hier führt nur ein Weg ans Ziel. Begleiten wir diese jungen Menschen auf ihrem Weg in das eigenständige Leben. Lassen wir ihnen Raum sich zu entfalten „unterwegs im Labyrinth des Lebens“. Diese stellten sich der Gemeinde vor mit einem Symbol in der Hand, was ihnen wichtig im Leben ist. So zum Beispiel der Fußball, „weil ich gerne Fußball spiele und dabei viele Freunde treffe“. Begleitet wurde dieser Gottesdienst vom „Posaunenchor Dausenau“.

Im Anschluss ging es weiter mit einer „Bayerischen Brotzeit“ und der Blaskapelle „Minger Club“ aus Bellingen. Auch die Marktkönigin Kathrin Plaggenmeier mit Pagin Nadine Bröse und eine Abordnung des Bartholomäusmarktvereins Bad Ems, sowie der Bürgermeister Patrick Becker aus Becheln waren beim Frühschoppen dabei. Auch eine szenische Stadtmauerführung wurde wieder angeboten, da dieser Tag auch gleichzeitig der „Tag des offenen Denkmals“ war. Krönender Abschluss der Kirmes war der Lampionumzug mit dem Spielmannszug der FFW Dausenau e.V und die Pyrotechniker setzten den Ort Dausenau um 21 Uhr mit einem brillanten Feuerwerk in Szene.

Quetschekirmes wurde gefeiert

Für musikalische Unterhaltung war gesorgt.

Für musikalische Unterhaltung war gesorgt.

Der Posaunenchor Dausenau spielte auf.

Der Posaunenchor Dausenau spielte auf.

Der Kirmesplatz am alten Stadttor.Fotos: MFU

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