So lautete das diesjährige Karnevals Motto in der Kindertagesstätte Casa Vivida in Rheinbrohl!
Raketenstart und Donnerknall – Die Casa Vivida fliegt ins All!
Rheinbrohl. Schon Anfang des neuen Jahres wurden sich von Seiten der Kinder und ihren Erzieherinnen Gedanken gemacht, wie sich dieses Thema umsetzten lassen könnte, um die karnevalistischen Gäste, die für Freitag nach Weiberfastnacht eingeladen wurden, gebührend zu empfangen. Im Vorfeld wurde fleißig gebastelt, gewerkelt und geprobt. So verwandelte sich die Casa Vivida allmählich zu einer phantasievollen, mit Liebe gestalteten Weltraumgalaxie. Funkelnde Sterne schmückten die Fenster, bunte Planeten schwebten von der Decke und im Eingangsbereich thronte eine große selbstgestaltete Rakete. Die Gruppenräume wurden zu Raumstationen und fernen Galaxien.
In diesen wurde dann auch an Weiberfastnacht schon kräftig gefeiert. Traditionell besuchte Friedel Labonde die Kita Casa Vivida, um die Kinder und Erzieherinnen mit seinen karnevalistischen Hits von früher und heute auch musikalisch perfekt einzustimmen.
Am nächsten Tag war es dann endlich soweit. Viele Kinder erschienen passend zum Motto als Astronauten, Aliens oder Sterne – ein buntes Bild, das zeigte, wie viel Phantasie und Kreativität in diesem Karneval steckte. Die beiden Erzieherinnen Vanesa Wasserfuhr und Laura Labonde-Döhr begrüßten alle Kinder, Kolleginnen und Kollegen sowie die karnevalistischen Abordnungen der Perlen vom Rhein, den Ariendorfer Möhnen, den Karnevalsfreunden Hammerstein, Zweckverbandsvorsitzender Jan Ermtraud, die KG Bad Hönningen und Ariendorf, sowie die verschiedenen großen und kleinen Tollitäten „mit einem lauten, donnernden 3,2,1 – Hünnije Allaaf!“ in unserer fernen Galaxie. Die Gäste wurden durch die beiden Moderatorinnen auf eine Reise ins Weltall mitgenommen. In dem abwechslungsreichen Programm zeigten zunächst die Mini-Maxis ihren tollen Weltraumtanz dem staunenden Publikum. Nach gebührendem Applaus wurde Kinderprinzessin Isabelle mit ihren Hofdamen Leni, Sophia und Leja aus Rheinbrohl begrüßt. Diese boten den mit Spannung wartenden Kindern ihr mitgebrachtes Lied dar. Dies war für die Erzieherinnen der Kita eine besondere Freude und Ehre, da sowohl Prinzessin Isabelle, als auch Hofdame Leja vor einigen Jahren selbst diese Kita besuchten.
Im Anschluss folgte Kinderprinz Joel I mit Maurice und Nic. Bei deren fetzigem Sessionslied es den Kindern in den Beinchen zuckte, sodass alle hier flott mittanzten.
Nun folgte ein Augenschmaus der besonderen Art. Ebenfalls ein ehemaliges Kita-kind der Einrichtung, Emilia M., bot einen Gardetanz der Superlative dem staunenden Publikum dar. Hierfür erhielt sie nicht enden wollenden Applaus und eine Rakete der Extraklasse.
Nun kam der Höhepunkt: Prinzessin Sabine I mit ihrem Gefolge sprach zu den Kindern. Als sie schließlich ihr Sessionslied den närrischen Anwesenden präsentierte, blieb keiner mehr sitzen. Alle tanzten mit und zeigten stolz, dass sie das Lied mitsingen
und -tanzen konnten.
Natürlich durfte auch die traditionelle Ordensüberreichung nicht fehlen. Die Kinder der Casa Vivida verliehen nach den einzelnen Programmpunkten den Kindergarten Orden an die Abordnungen und Vertreter der einzelnen Vereine und Verbände, den Elternausschuss, Förderverein sowie an Herrn Heumann und Frau Allar, die Leitungen der Kita, die krankheitsbedingt einige Wochen ausgefallen waren.
Als Dank für ihr Erscheinen durften die Tollitäten noch dem im Anschluss stattfindenden Auftritt der Akkro Teens mit ihrem akrobatischen Showtanz beiwohnen. Währenddessen stärkten sich die Abordnungen der einzelnen Vereine in der Mensa bei einem galaktischen Snack, der von den Küchenkräften der Casa Vivida liebevoll vorbereitet und serviert wurde, ehe sie die ferne Galaxie der Casa Vivida mit hoffentlich vielen neuen und schönen Eindrücken verließen.
Am Ende landete die Casa Vivida zwar wieder sicher auf der Erde, doch die Freude über dieses galaktische Karnevalsfest wird noch lange nachhallen. Eines steht fest: Dieser Raketenstart war ein voller Erfolg.
Kita Casa Vivida begeistert mit Weltraumfest. Foto: Natascha Klescher
