Auszeit für Mitarbeiter des Klosters Ebernach in Taizé
Randvoll mit Eindrücken
Die Gruppe ließ sich in unterschiedlichster Art und Weise inspirieren
Cochem/Taizé. Manchmal tut es einfach gut, sich aus dem Alltag auszuklinken, sich Zeit zu nehmen, für all das, was sonst auf der Strecke bleibt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kloster Ebernach machten sich mit den beiden Seelsorgern des Hauses auf, um eine solche Auszeit vom Alltag gemeinsam zu begehen. Ihr Ziel: Taizé, der kleine Ort im französischen Burgund mit seiner großen Ausstrahlung. Die ökumenische Brüdergemeinschaft zieht aus aller Welt junge und jung gebliebene Menschen an. Die Gruppe aus Ebernach bezog ein nah gelegenes, altes Bauernhaus und ließ sich von den einfachen Gottesdiensten, morgendlichen Bibelarbeiten und vor allem viel unverplanter Zeit inspirieren. „Wenn wir erst einmal aus dem Hamsterrad des Alltages heraus sind, steigen Fragen und Themen in uns auf, die sonst zu kurz kommen“, erklärt Gemeindereferentin Patricia Alt. Zusammen mit Bruder Michael Ruedin organisierte und begleitete sie dieses Angebot. „Als christlicher Träger“, ergänzt dieser, „ist uns religiöse Fort- und Weiterbildung wichtig.“ Deshalb schaffen die beiden Seelsorger auch für die Dienstgemeinschaft von Kloster Ebernach immer wieder Räume und Zeiten zum Innehalten, für den Austausch und zum Entdecken.
In der viertägigen Auszeit war die Begegnung einer Frau mit Jesus am Brunnen Anlass, nach eigenen Lebensquellen und Begegnungserfahrungen zu fragen. Auf unterschiedliche Art und Weise, im Gespräch, mal kreativ oder besinnlich, an der frischen Luft oder in der gemütlichen Küche mit einer Tasse würzigem Tee, wurde diese Auszeit begangen, so verschieden, wie eben wir Menschen sind. Randvoll mit Eindrücken und berührenden Erfahrungen kehrte die Gruppe an die Mosel zurück, mit dabei die Frage: Wann fahren wir wieder?
Pressemitteilung
Kloster Ebernach
