Allgemeine Berichte | 15.04.2016

Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell rät

Rauchmelder können Leben retten

Kreis Mayen-Koblenz. Die Mehrheit der bei Bränden verunglückten Menschen stirbt an einer Rauchvergiftung, zwei Drittel der Opfer wurden im Schlaf überrascht. 25 Euro können ein Leben retten. So viel kostet ein guter und geprüfter Rauchmelder, den Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell für jedes Haus empfiehlt.

Warum sind Rauchmelder so wichtig?

Eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Der laute Alarm des Rauchmelders verschafft Zeit, sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Rainer Nell empfiehlt Rauchmelder mit VdS-Zeichen. Sonst ist die Gefahr zu groß, dass sie im Notfall nicht funktionieren oder häufig Fehlalarme auslösen. Außerdem sollte das Gerät mit Batterien betrieben sein, damit es auch bei einem Stromausfall funktioniert. Zudem macht eine Batteriekontrolle oder eine Warnmeldung bei schwachen Batterien Sinn. Zur weiteren Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Rauchmelders sollte ein Testknopf am Gerät vorhanden sein. Damit der Rauchmelder seine Funktion auch erfüllen kann, muss der Alarmton mindestens 85 Dezibel betragen und der Rauch von allen Seiten gut in den Melder eindringen können.

Was sollte man bei der Installation beachten?

Die Rauchmelder werden in der Mitte des Raums an der Decke installiert. Das ist recht einfach. Da sie nur so groß wie eine Kaffeetasse sind, ist das relativ unauffällig. Den Mindestschutz bietet ein Melder pro Etage im Flur oder Vorraum des Schlafzimmers. Zusätzlichen Schutz bieten sie in Zimmern, in denen elektrische Geräte genutzt werden, wie auch in Kinderzimmern und Zimmern, in denen hilfsbedürftige Personen wohnen. Bei Rauchmeldern auf verschiedenen Etagen empfiehlt sich eine Vernetzung der Geräte, sodass zum Beispiel ein Kellerbrand auch im Erd- und Dachgeschoss gemeldet werden kann.

Weitere Infos mit einem Link zur Übersicht geprüfter Modelle gibt es unter http://www.vds-home.de/feuer-rauch/.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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