Herausforderungen in der Ärzteversorgung im Rhein-Lahn-Kreis
Raus aus der Uni – ab auf´s Land
Verschiedene neue Ansätze
Rhein-Lahn-Kreis. Die ständige Kreisgesundheitskonferenz unter Leitung von Landrat Frank Puchtler und Kreisentwickler Benjamin Braun befasste sich mit den Themen „Konzept zur zahnärztlichen Versorgung von pflegebedürftigen Personen in stationären Einrichtungen“, „Alternativen Modellen einer Landarztpraxis“ und anfallender Herausforderung in der Ärzteversorgung im Rhein-Lahn-Kreis. Dr. Christoph Blum stellte in Verbindung der zahnärztlichen Versorgung von pflegebedürftigen Menschen sein Zahnmobil vor. Dieses mobile Konzept zur Alters- und Behindertenzahnheilkunde im ländlichen Raum ging im Frühjahr dieses Jahres an den Start. Zurzeit arbeitet das Team um Dr. Blum mit zehn Seniorenheimen und vier Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung zusammen. Betreut werden können bis zu 2.300 Personen und dies vollumfänglich, vom mobilen Röntgen bis hin zur Narkose. Dies entlastet nicht nur die Patienten, sondern auch das Pflegepersonal.
Arkadius Adamczyk von der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz stellte ein „Alternatives Modell einer Landarztpraxis“ vor. Die Problematik soll durch verschiedene neue Ansätze gelöst werden. Ein Planungsteam, bestehend aus Vertragsärzten und der Kassenärztlichen Vereinigung, suchen einen Vertragsarzt als Mieter. Auch sei eine Nachwuchsbindung essentiell. Arkadius Adamczyk lobte das Ärzte-Stipendium des Rhein-Lahn-Kreises, dieses fördert die Fortführung des Humanmedizinstudiums mit bis zu 27.000 Euro, wenn sich der betreffende Arzt verpflichtet, nach Abschluss zum Facharzt der Allgemeinmedizin fünf Jahre im Rhein-Lahn-Kreis zu praktizieren. Nach dem Motto: Raus aus der Uni – ab auf´s Land. Eine weitere Idee war das Angebot eines Workshops, der sich an Medizinstudenten wendet, um das Leben und Arbeiten auf dem Land vorzustellen.
Die nächste Kreisgesundheitskonferenz findet am 5. Dezember 2019 statt.
Pressemitteilung
des Rhein-Lahn-Kreises
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