Allgemeine Berichte | 12.03.2019

Ferienprogramm des Kinder- und Jugendbüros der Gemeinde Grafschaft

Reise in die spannende Welt des Karnevals

40 Teilnehmer beschäftigten sich drei Tage lang mit der fünften Jahreszeit

Eine Reise in die spannende Welt des Karnevals unternahmen die teilnehmenden Kinder.Foto: privat

Ringen. Da die Winterferien in der Woche des Beginns des Straßenkarnevals lagen, bot es sich an, sich im Ferienprogramm des Kinder- und Jugendbüros der Gemeinde Grafschaft mit der närrischen fünften Jahreszeit zu beschäftigen. Das dachten sich auch die beiden Jugendpfleger Ingo Gemein und Christina Noack – Dziuk und luden die 40 teilnehmenden Kinder auf eine Reise in die spannende Welt des Karnevals sowie der Geheimnisse der karnevalistischen Hochburg Köln ein.

Schultag der anderen Art

Am ersten Tag zum Einstieg drehte sich alles um „dat kölsche Grundgesetz“, das vielen Kindern in Teilen geläufig war, sowie einen Song aus der Feder von Ingo, der den Kids die „kölsche Sprooch“ näherbringen sollte. Mit allerhand Basiswissen startete die Truppe anschließend in einen Schultag der anderen Art: Hätzlich Willkumme en d’r Tingo Schull op de Achterbach hieß es da, und in den Fächern „Do kam me de Dom sinn“ (Bastelworkshop Clowns und Kölner Dom), Kölsche Köch (Gemeinsames Kochen von Ähzezupp und Muzen), Ohs kölsche Sprooch (Köln, Karneval und kölsche Sprache – dieser Dreiklang ist untrennbar miteinander verbunden. Und in dieser Karnevalssession lautete sogar das Motto „Uns Sproch es Heimat“) und kölsche Backstuv (Domplätzchen und Clownmuffins) drehte sich alles rund um Köln und den Karneval.

Gut gerüstet startete die Gruppe am folgenden Tag bei kaiserlichem Wetter in die Stadt um de Dom rüm. Bei einer märchenhaften Stadtführung für Kinder erfuhren die Teilnehmer allerlei Wissenswertes und die Mägen knurrten nach so viel Input.

Mit viel Hunger ins Brauhaus

Ein Besuch in der Domstadt, ohne in ein Brauhaus einzukehren, ist selbst mit Kindern undenkbar. So eroberte die muntere Truppe das „Früh“ in Köln. Hier war man auch auf kleine Gäste mit großem Hunger gut vorbereitet, und Apfelschorle sowie Wasser schmeckten gleichermaßen. Und obwohl der Hunger groß war, schafften viele die üppige Portion nicht, aber man half sich untereinander und fand dankbare Abnehmer für Übriggebliebenes. Gut gestärkt und voll mit neuer Energie ging es zur anschließenden Domführung, bei der die Kinder sich sehr interessiert und wissbegierig zeigten.

So reibungslos wie der Rest des Tages verlief die Heimfahrt leider nicht, mit reichlich Verspätung konnten alle Eltern jedoch gegen 17.45 Uhr ihre Kinder wieder in Empfang nehmen.

Große Party zum Abschluss

Was bei einem dreitägigen Programm zum Thema „Köln und Karneval“ natürlich nicht fehlen darf, ist eine große Karnevalsparty. Die gab es zum Abschluss. Bereits am Vormittag liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Als Deko wurden unter der Anleitung von Marie Jo Pankowski Bilder von Clowns und dem Dom gemalt, aus der Turnhalle dröhnte es „Kölsch statt Käsch“, denn hier übte Lisa Zettler mit einer Gruppe für den Nachmittag einen Tanz ein, die übrigen Kinder genossen die Sonnenstrahlen zusammen mit Fotograf Christian Lipowski, der alle in ihren Kostümen ablichtete.

Im kleinen Teil der Halle entstand eine Bühne, die „Team Tingo- KanTINA-Band“ probte für ihren großen Auftritt die „Hände zum Himmel“, und ein leckeres Buffet mit den selbst gemachten Köstlichkeiten der Kinder wurde aufgebaut.

Auch viele Grundschulkinder kamen vorbei

Da durch die Ferien der Schulkarneval in diesem Jahr leider ausfallen musste, waren viele Grundschulkinder mit ihren Eltern der Einladung von Team Tingo zur Karnevalsparty gefolgt. Und so freuten sich alle gleichermaßen über einen kurzweiligen Nachmittag mit Alaaf, Funken, kölscher Musik mit DJ Ingo und zum Höhepunkt einer Kostümprämierung, bei der es tolle Preise gab.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem „Ehren-amtler-Elferrat“, der von Florian Koch mit dem Anstecker der KG Ringener Wendböggele belohnt wurde, denn wie immer könnten Tina und Ingo ein solches Programm ohne sie nicht auf die Beine stellen. Besonders wenn man mit 40 Kindern auf der Domplatte festsitzt, weil der Bus im Stau steht, ist Nervenstärke und Engagement von allen gefragt. Beim anschließenden Aufräumen waren sich alle einig: Ein gelungenes Programm in den ersten Winterferien ist geschafft.

Pressemitteilung Gemeindeverwaltung Grafschaft

Eine Reise in die spannende Welt des Karnevals unternahmen die teilnehmenden Kinder.Foto: privat

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