Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V.
Reparatur-Café wieder geöffnet
Neustart nach fünf Monaten Coronapause – Ressourcen- und Umweltschutz im Fokus
Niederzissen. Nach fünfmonatiger Pause konnten die Experten und Helfer des Reparatur-Cafés im Foyer der Bausenberghalle Niederzissen endlich wieder ihren Dienst anbieten. So waren Roland Jäger, Günter Bell, Peppo Fiorelli und Dieter Lukas gespannt, ob das Angebot nach der langen Pause und jetzt unter den Bedingungen der Coronapandemie angenommen würde. Und schon kamen die ersten Hilfesuchenden, die Gisela Reichrath im Vorraum der Halle begrüßte, deren Daten aufnahm und auf Händedesinfektion, sowie Mund- und Nasenschutz achtete.
Repariert werden konnten zum Beispiel ein Staubsauger und ein alter Schallplattenspieler. Bei weiteren Geräten, einer Bohrmaschine, einer Stehlampe und Recievern konnten die Fehlerquellen ermittelt werden, wobei entweder eine Reparatur nicht möglich war oder, nach Beschaffung des Ersatzteils, eine Reparatur beim nächsten Termin in Aussicht gestellt werden konnte.
Sichtlich zufrieden waren sowohl die Helfer, als auch die Besucher, wenn auch aus den bekannten Gründen auf den sonst üblichen Kaffee und Kuchen verzichtet werden musste. Richard Keuler freute sich als Vorsitzender des ausrichtenden Kultur- und Heimatvereins ebenfalls über den gelungen Neustart, der wieder ein Stück Normalität ins öffentliche Leben zurückbringt. Er dankte den Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und Ortsbürgermeister Rolf Hans für die gute Unterstützung im Vorfeld. Falls nicht wieder stärkere Einschränkungen verordnet werden und es bei der jetzigen Lage bleibt, wird am Dienstag, 1. September, von 16 bis 19 Uhr, erneut das Reparatur-Café im Foyer der Bausenberghalle seine Dienste im Sinne des Schutzes der Umwelt und Ressourcen anbieten.
