Radweg Merzbach: Teil des Radwegekonzepts zur Anbindung der Ortschaften an die Kernstadt
Rheinbach jetzt gut befahrbar
Rheinbach. Eine Arbeitsgruppe aller fünf Fraktionen des Rheinbacher Stadtrats hat Radrouten von allen großen Rheinbacher Ortschaften an den geplanten Radroutenring der Kernstadt erarbeitet. Die Route von Merzbach ist jetzt gut befahrbar, nachdem im Zuge der Sanierung der Landesstraße L113 zwischen Waldhotel und Merzbach auch ein Schotterweg asphaltiert wurde.
Von der Mitte Merzbach’s aus kann man jetzt mit dem Fahrrad über Wohnstraßen, Wirtschaftswege und den baulich getrennten Radweg an der Landstraße prima bis nach Rheinbach auf durchgehend asphaltierten oder gepflasterten Wegen fahren. Ohne Ampel und ohne Mischverkehr mit Autos auf einer Hauptverkehrsstraße des Kfz-Verkehrs. Am Uhlandweg trifft der Radweg auf den geplanten Radroutenring, auf dem man weiter bis zu einem Fahrziel in der Innenstadt fahren kann.
Ähnlich gut befahrbare Radrouten hat die Arbeitsgruppe zur Anbindung von Wormersdorf, Flerzheim, Ramershoven, Peppenhoven, Niederdrees, Oberdrees, Loch/Queckenberg, Irlenbusch und Neukirchen festgelegt. Insgesamt über 25 km Radrouten abseits oder neben den Hauptverkehrsstraßen des Autoverkehrs. Bis auf 170 Meter Schotterweg auf der Route nach Irlenbusch und Neukirchen ist eine gut befahrbare Oberfläche der Wege bereits vorhanden.
Lediglich Todenfeld und Hilberath kann man derzeit auf den vorgesehenen Routen nur über die Landesstraße 492 erreichen. Hier muss an Abschnitten der Landesstraße ein straßenbegleitender Radweg neben der Straße gebaut werden, um eine stressfreie und sichere Fahrt mit dem Rad ohne Mischverkehr mit Autos auf einer Hauptverkehrsstraße zu ermöglichen. Erst dann werden nach der Bewertung der Arbeitsgruppe die Routen eine gute Qualität haben.
Die übrigen Routen der Radverkehrsanbindung der Ortschaften sollen noch dieses Jahr ausgeschildert werden mit den roten Schildern zur Wegweisung des Radverkehrs, die bereits für das NRW-Radwegenetz und das Knotenpunktnetz der Radregion Rheinland verwendet werden. Die gute Qualität der Routen soll dabei durch ein Logo erkennbar sein, das an den Schildern angebracht wird.
Außerorts, wo keine Beleuchtung ist, sollen die Routen später weiße Begrenzungsstreifen links und rechts des Weges erhalten, die im Dunklen eine gute Orientierung ermöglichen, selbst wenn man durch Licht entgegenkommender Fahrzeuge geblendet wird, wie es an straßenbegleitenden Radwegen durch Autos, aber auch durch entgegenkommende Radfahrer der Fall sein kann.
Gedacht sind die Radrouten zur Anbindung der Ortschaften, die die Arbeitsgruppe der Fraktionen erarbeitet hat, für stressfreie und sichere Radfahrten im Alltagsradverkehr zwischen den Ortschaften und der Kernstadt. Die jetzige Route von Merzbach nach Rheinbach führt auf dem Netz der Radregion Rheinland mit hohem Freizeitwert auf einem Waldweg durch den Stadtwald. Die Anbindungsroute, die die Arbeitsgruppe der Fraktionen festgelegt hat, führt dagegen auf direkterem Weg über den neu geteerten Radweg neben der Landstraße am Waldhotel vorbei und ist für den Alltag deutlich besser geeignet.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, durch dieses als Einladung für den Alltagsverkehr gedachte Angebot zu erreichen, dass mehr kurze Fahrten im Stadtgebiet mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt werden. Das nützt der Umwelt, dem Klima, der Gesundheit des Einzelnen und sogar denen, die weiterhin mit dem Auto fahren, denn auf den Hauptverkehrsstraßen des Autoverkehrs ist dann in Rheinbach weniger los.
Pressemitteilung
der Stadt Rheinbach
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