Rheinbach startet mit Resilienzübungen
Rheinbach. Nach den schweren Unwettern von 2021 hat Rheinbach ein Resilienzkonzept entwickelt, das in Zusammenarbeit mit den Einwohnern der Stadt entstanden ist. Ein wesentlicher Aspekt dieses Konzeptes ist die Förderung der Selbsthilfe. Selbsthilfe-Standorte sind dabei als zentrale Anlaufpunkte gedacht, die den Bürgern ermöglichen, sich in Krisen- oder Katastrophensituationen gegenseitig zu unterstützen und unabhängig von Feuerwehr oder Verwaltung zu handeln.
Die Stadt Rheinbach beginnt nun mit praktischen Übungen an diesen Standorten, um die Gemeinschaften auf solche Situationen vorzubereiten. Die ersten Termine sind für den 24. April in der Turnhalle Merzbach und den 25. April in der Mehrzweckhalle Ramershoven angesetzt, jeweils von 17:30 bis 20:00 Uhr.
Die Agenda der Übungen sieht folgendermaßen aus:
Von 17:30 bis 18:00 Uhr können die Teilnehmer eine interaktive Ausstellung besuchen, die die Ausrüstung und Ressourcen der Selbsthilfe-Standorte präsentiert.
Von 18:00 bis 18:30 Uhr wird über die Resilienzfähigkeit von Rheinbach informiert. Experten des Bevölkerungsschutzes erläutern die Wichtigkeit von Selbsthilfe-Initiativen in Krisen.
Von 18:30 bis 20:00 Uhr finden geleitete Übungen statt, gefolgt von einer Nachbesprechung, in der Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer behandelt werden.
Diese Übungen sollen die Selbsthilfefähigkeiten stärken und dadurch helfen, Krisensituationen effektiver zu bewältigen und die Belastung für alle Beteiligten zu minimieren. Weitere Übungen sind geplant in Niederdrees am 13. Mai in der „Alten Schule“, in Flerzheim am 3. Juni im Sportlerheim, in Hilberath und Todenfeld am 6. Juni in der Mehrzweckhalle, in Oberdrees am 2. Juli in der Mehrzweckhalle und in Wormersdorf am 3. Juli in der Turnhalle.BA
