Sportverein ABK und Junggesellenverein pflegen die Tradition
Rochuskirmes in Ahrbrück
Ahrbrück. In Ahrbrück, im ehemaligen Ort Denn, der vor genau 80 Jahren geräumt wurde und die Bürger ihre Heimat verloren, wurde am Wochenende wieder die Rochuskirmes gefeiert. Hier halten der Sportverein ABK 54 Ahrbrück mit seinem Vorsitzenden Michael Winterscheidt sowie der Junggesellenverein Ahrbrück um den Vorsitzenden Thomas Winterscheidt an der Tradition fest und pflegen diese alljährlich mit dem Kirmesbrauchtum. Eingeladen hatten die beiden Vereine bereits am Freitagabend rund um das Sportplatzgelände, wo die neugegründete Spielgemeinschaft SG Kreuzberg/Ahrbrück ihr erstes Heimspiel der Saison gegen den SV Kripp antrat und mit einem zufriedenen 1:1 für die SG beendete. Am Samstag war dann wieder Fußball angesagt aber diesmal trafen sich die teilweise noch kurzfristig zusammen gestellten Freizeitmannschaften, so das zehn Mannschaften quer über den Platz spielend, den gesamten Nachmittag die Kirmesfestbesucher begeisterten. Am Abend saßen dann alle zusammen und feierten mit den Turniersiegern und fairen Verlieren bis in die Nachtstunden. Der Sonntag begann dann wieder ganz traditionell mit der Messfeier an der Rochuskapelle, die dem Schutzpatron des Heiligen Rochus geweiht ist und für den alten Ortsteil „Denn“ steht.
Die Messfeier wurde von Pastor Volker Dupont zelebriert, in der im Anschluss der Vorsitzende des ABK 54 Ahrbrück Michael Winterscheidt zusammen mit dem Vorsitzenden des Junggesellenvereins Ahrbrück Thomas Winterscheidt und dem Stellvertreter André Stein im Gedenken an die Verstorben der beiden Vereine, aber auch an all die Bürger die ihre Heimat verlassen mussten den Kranz am Ehrenmal niederlegten. Danach waren wieder alle zum Vereinsheim am Sportplatz zum zünftigen Frühschoppen eingeladen, der sich für viele lange ausdehnte, da es leckeres zu Mittag gab und zum Nachmittag die Vereinsfrauen und Mütter das Kuchenbüffet aufgebaut hatten.
Immer wieder wurden Lose für die wertvollen Preise der Tombola verkauft, und da lohnten sich der Einsatz und das Warten auf die Gewinne. So klang in den späten Abendstunden, in geselliger Runde die Rochuskirmes aus, die hoffentlich in Erinnerung an das alte „Denn“ noch viele Jahre gefeiert wird, so der Wunsch der Kirmesgäste.
UM
