DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.
Rolle der Praxisanleiter
Ahrweiler. Die Reputation des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. als gefragter Arbeitgeber in der Region ist zum Teil auf dessen intensive Bemühungen um eine erstklassige Ausbildung seiner Mitarbeiter zurückzuführen. In den Sozialstationen und Rettungswachen des Verbands werden Auszubildende von der Basis auf ausgebildet, dabei begleitet und angeleitet von Praxisanleitern, die ihre Fachkenntnisse und ihre Hingabe zur Betreuung einsetzen.
Diese Praxisanleiter übernehmen eine Schlüsselrolle, indem sie als Vermittler zwischen dem DRK als Arbeitgeber, den Schulen und den Auszubildenden wirken. „Wir sind quasi Mädchen für alles, was die Ausbildung betrifft. Wir lernen die Azubis an, sind für sie da, reden mit den Schulen und unterstützen sie in allen Belangen“, erläutert Tim Zeitler, ein Praxisanleiter im Rettungsdienst, seine Aufgaben. Sie haben auch die entscheidende Rolle bei der Auswahl der Auszubildenden durch das Assessment-Center, bevor sie die Auszubildenden in den Rettungswachen übernehmen. Anhand von schriftlichen Prüfungen, Gruppenübungen und persönlichen Gesprächen verschaffen sie sich ein Bild von den potenziellen Auszubildenden. In den Rettungswachen des DRK kümmern sich momentan sechs erfahrene Notfallsanitäter um die Ausbildung der Auszubildenden, während in den Sozialstationen eine qualifizierte Pflegefachkraft diese Rolle übernimmt. Alle Praxisanleiter haben eine berufspädagogische Weiterbildung abgeschlossen. Ines Schumacher, Praxisanleiterin in der Sozialstation Niederzissen, teilt mit: „Ich lerne selber richtig gerne und liebe es, mein Wissen an die Azubis weiterzugeben. Das Arbeiten mit ihnen macht mir total viel Spaß und ist eine Abwechslung zu meinem Alltag als Pflegefachkraft.“ Sie unterstützt ihre Schützlinge dabei, die in der Schule erlernte Theorie in der Praxis am Patienten zu festigen und gibt im Anschluss wertvolles Feedback.
BA
