Bier- und Steinmetzmuseum auf der Mendiger Museumsmeile
Roter Tuff vom Laacher See war begehrt
Mendig. Im Nationalen Geopark Laacher-See findet man den einzigartigen gelben Tuffstein , der durch feine verfestigte Vulkanasche entstanden ist. In der Eifel sind es im Allgemeinen lockere, warm abgelagerte , aber nicht verschweißte Ignimbrite ( ignis = Feuer ) des Laacher See-Vulkans (vor ca 12.900 Jahren) im Grundwasserbereich, wie z. B. an den tiefsten Stellen im Neuwieder Becken bei Kruft und Plaidt. Die etwa 400.000 Jahre alten Ablagerungen des Riedener Vulkans werden bei den Rodderhöfen nahe Ettringen und in Weibern abgebaut.
Die sogenannten „Tuffsteine“ fanden vor allem bei Kirchen und staatlichen Gebäuden seit der Römerzeit stets große Nachfrage. Außer beim Dombau wurde er auch beim Kölner Rathaus verwendet. Als man die Kriegsschäden beseitigen musste, wurde im Laacher Basilika-Steinbruch der ganz seltene rote Tuff dafür als besonders geeignet angesehen.
Die Naturschützer konnten sich aber durchsetzen und bewirkten die Unterschutzstellung. Ersatz war nun gefragt und den besorgte nach 1950 die Niedermendiger Steinmetzfirma von Franz Xaver Michels, indem sie in einem eigens erbauten 2000 Grad Elektroofen auf ihrem Betriebsgelände unmittelbar neben der Steinsäge helle Weiberne Tuffsteine der Hitze aussetzte. Das Foto zeigt ein kleines Originalstück aus dem Dr. F. X. Michels-Museum, das vom Schlossermeister Ernst Reder (†) gebrannt wurde. Das Ergebnis kann man auch am Hochzeitszimmer im alten Kölner Rathaus noch heute bewundern. Im renaturierten ehemaligen Steinbruch am mittleren Höhenweg am Kraterrand ist noch in großen Lettern eingemeißelt zu erkennen : „Joh. Kröll N M 1902“, stammend von Johann Kröll( 1878 — 1940 ), der mit 7 weiteren Steinmetzen seit 1900 an und in der Kirche gearbeitet hatte. Mit dabei war u. a. auch Mathias Helmes ( 1871 — 1949 ), ebenso aus Niedermendig. Ein Versuch mit Ettringer Tuffsteinen als Alternative scheiterte leider, weil kleine Schiefereinschlüsse die Steine bei der Brennung reißen ließen.
Pressemitteilung
Bier- und Steinmetzmuseum
auf der Mendiger Museumsmeile
Originalstück aus dem Dr. F. X. Michels-Museum in Mendig.
Die Meißelung im ehemaligen Steinbruch.
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