Ortsbeirat Oedingen
Saatgutautomat der Jugendpflege positiv beschieden
Oedingen. Die Thematik um eine Maßnahme im Hochwasservorsorgekonzept nahm jüngst die 8. öffentliche sowie einen anschließend anvisierten Ortstermin als 9. öffentliche Ortsbeiratssitzung in Anspruch. Ein Ergebnis wurde aber trotz vieler Informationen und Vorstellungen noch nicht erzielt. Das Bauamt hatte mögliche Maßnahmen ausgearbeitet, die nach einem Vorgespräch mit der heimischen Starkregen AG, nochmals in weitere bautechnische Dimensionen ausgeweitet und dem Rat in der Sitzung vorgestellt wurden. Je nach Größe und Materialien der möglichen unterirdischen Verrohrung, zur Ableitung von Oberflächenwasser, müssten immense Gelder in Höhe von bis zu 400.000 Euro oder mehr investiert werden. Vorschläge von Maßnahmen aus der Vergangenheit scheiterten bisher immer an technischen Belangen, Gesetzesvorgaben oder Eingaben von Grundstückseigentümern. So auch die vorgeschlagene, im Stadtrat bereits abgesegnete Ursprungsmaßnahme, von zwei unabhängig voneinander beauftragten fachlichen Ingenieurbüros. Nach einem Meinungsaustausch sah die Ratsmehrheit eine langfristig wirksame Entscheidung in der Kürze der Zeit eher skeptisch. So einigte man sich letztendlich, der Wichtigkeit der Maßnahme bewusst, zusammen mit dem Bauamt auf einen Termin vor Ort. Dennoch möchte man kurz- bis mittelfristig durch weitere Ideeneingebungen bzw. Gesprächen mit betroffenen Anliegern eine Lösung finden. „Ein Meinungsbild im Ortsbeirat als „Empfehlungsbeschluss“ für die Entscheidungsträger im Bau,- Verkehr und Umweltausschuss sowie final im Stadtrat“, sollte uns schon wichtig sein, so Ortsvorsteher Olaf Wulf. Mehrheitlich entschied sich der Ortsbeirat, unisono mit der Kernstadt und weiteren Ortsteilen, für die örtliche Aufstellung eines Saatgut-Automaten. Die Jugendpflege Remagen unterrichtete den Rat über die geplante Aktion im März/April 2022. Bei dieser Aktion sollen alte Kaugummiautomaten zu Saatgutautomaten umgestaltet werden. Diese werden zusammen mit einer Kapsel-Rückgabestation an zentralen Orten aufgestellt. Alternativ wird das Saatgut ggf. auch in Lehmkugeln erhältlich sein. Als Standorte entschied der Rat sich mehrheitlich für die Ortsmitte.
Aus dem Bereich der Jagdgenossenschaft berichtete der Vorsitzende, Heinz Schäfer. Überaus interessant seine detaillierten Ausführungen über die Aufgaben der Jagdgenossenschaft und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Bauhof. Über die Berichte in Sachen Wiederherstellung und Säuberung der Wirtschaftswege wurden im Ortsbeirat die Verlängerungen der Straßenzüge „In der Berling“ und „Gertrudisweg“ als derzeit mangelhaft angesehen und moniert. Auch der immense Verkehrsfluss in diesem Bereich stand in der Kritik.
Bevor der Ortsvorsteher mit zahlreichen Mitteilungen aus dem Verwaltungsbereich sowie „rund um das Dorfgeschehen“ zum Sitzungsende abschloss, berichteten Katharina Hange und Anika Peters aus den Sitzungen und Planungen der entstandenen „Ideenwerkstatt“. Höchst interessant und positiv ihre ausführlichen Darstellungen und Erläuterungen. Der Ortsvorsteher Olaf Wulf sieht in turnusmäßigen Abständen Berichte der Gruppierung im Ortsbeirat. Pressemäßig wird man in naher Zukunft sicherlich über Entwicklungen und Aktivitäten etwas direkt aus der Gruppe hören. Es tut sich etwas in Oedingen.Pressemitteilung
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