Allgemeine Berichte | 19.11.2024

Riesiger Martinszug mit hunderten Kindern mit leuchtenden Laternen zog durch Remagen

Sankt Martin begleitete hoch zu Ross den Nachwuchs

Verschönerungsverein verteilte die Martinswecken

Eine der vielen Musikkappellen. Fotos: AB

Remagen. Wahrlich knubbelvoll präsentierte sich am Dienstagabend der Remagener Marktplatz und die Straßen drumherum. Geschätzt rund 400 Kinder waren zum Marktplatz gekommen, um einen wirklich riesigen Martinszug zu erleben. Ob Eltern mit Kleinkindern oder Kindergartenkinder mit Eltern und Großeltern, ob die vier mehrzügigen Grundschulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, alle waren dabei, um den Martinszug zu erleben.

Vom Marktplatz aus setzte sich der riesige Martinszug in Bewegung. Über die Kirchstraße ging es zur Kirche, wo Sankt Martin hoch zu Ross auf die Kinder wartete. Weiter ging es in die Bachstraße und erneut am Marktplatz vorbei in die Fußgängerzone Richtung Süden. Angeführt und begleitet wurde der Martinszug von der Feuerwehr und dem DRK sowie zahlreichen ehrenamtlichen Vereinsvertretern und Fackelträgern. Den Schluss des Zuges bildete Sankt Martin hoch zu Ross. Ziel war nach einem recht zügigen Spaziergang das Vereinsheim des Roten Kreuzes auf der Ecke Goethestraße/Alte Straße. Hier hatte die Feuerwehr ein riesiges Martinsfeuer auf dem Henry-Dunant-Platz vorbereitet, das kurz vor Eintreffen des Martinszuges in Brand gesetzt wurde. Für die Kinder war das große Martinsfeuer ein Erlebnis.

Wochenlang hatten die Kinder im Vorfeld mit Eltern, Erzieherinnen im Kindergarten und dem Lehrerteam in der Grundschule ausgeschnitten, geklebt, Transparentpapier eingesetzt und vieles mehr, um eine tolle Martinslaterne zu basteln. Am Donnerstag zogen die Kinder dann voller Stolz mit ihren hell erleuchteten Laternen durch die Straßen und Gassen von Remagen. Zunächst gingen die Kinder des Kindergartens Sankt Martin. Dann kamen die Grundschulkinder, die klassenweise gingen und von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet wurden. Es folgten die Eltern mit den Kleinkindern. Schier unglaublich breit war die Palette der Farben und Formen der leuchtenden Fackeln. Ob kleine Pinguine, Geister, Gruselmonster oder Herbstmotive, ob Häuschen oder Tiere, alle hatten sich gemeinsam mit den Kindern die schönsten Motive für eine Martinslaterne einfallen lassen. Die Kinderaugen leuchteten mit den Martinslaternen regelrecht um die Wette. Schön geschmückt hatten die Anwohner mit brennenden Kerzen und Fackeln ihre Häuser, so dass die Kinder die Martinsumzüge zu einem wahren Erlebnis wurden. Und damit die Martinslieder kräftig gesungen werden konnten, wurden die Kinder vom Bläserkorps der Remagener Stadtsoldaten, dem Spielmannszug Rheinklänge sowie dem Nachwuchs des Posaunenchors musikalisch begleitet. Und natürlich war das riesige Martinsfeuer, das die Kinder am Donnerstagabend auf dem Henry Dumont-Platz, Ecke Alte Straße/Goethestraße, bewundern konnten, der Renner. Das riesige Feuer leuchtete weithin sichtbar. Die Kinder und Eltern bestaunten das Feuer rund um den Platz stehend. Im Anschluss verteilte der Verschönerungsverein Remagen in den Räumlichkeiten des DRK-Ortsvereins Remagen die Wecken und der Förderverein der Grundschule Remagen bot ebenfalls in den DRK-Räumen, kalte und heiße Getränke zum Aufwärmen an. Und wer dann noch wollte, der konnte im Rheinklängeheim den traditionellen Döppekoche genießen, wozu der Martinsausschuss eingeladen hatte. AB

Geschätzt rund 400 Kinder waren zum Marktplatz gekommen, um einen wirklich riesigen Martinszug zu erleben.

Geschätzt rund 400 Kinder waren zum Marktplatz gekommen, um einen wirklich riesigen Martinszug zu erleben.

Eine der vielen Musikkappellen. Fotos: AB

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