Rheinbach feierte seinen Sommer auf dem Gelände des Vereinsheims der Prinzengarde
„Scheeße, Danze, Musik mache“
Rheinbach. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Zum dritten Male hieß es „wir machen gemeinsame Sache“ für unsere Mitglieder, Freunde und die Rheinbacher Bevölkerung. „Scheeße, Danze, Musik mache“, lautete das Motto, unter dem drei stolze Rheinbacher Traditionsvereine zum „Rheinbacher Sommer“ geladen hatten.
Die Vorstände der Gro-Rhei-Ka Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V. und der St. Sebastianus- und St. Hubertus-Schützenbruderschaft Rheinbach 1313 e.V. sowie des Spielmannszugs 1902 Rheinbach e.V. hatten bereits am Ende des vergangenen Jahres beschlossen, auch in diesem Jahr erneut ein familienfreundliches Sommerfest im Zentrum Rheinbachs zu planen und organisieren.
Ziel war es, insbesondere den Mitgliedern der drei in ihrer Ausrichtung vollkommen unterschiedlichen Vereine mit einem gemeinsamen Event Gelegenheit zu geben, sich besser kennenzulernen und neue Freundschaften zu bilden. Das Fest wurde wie bereits in den vergangenen Jahren durch die Vorsitzenden der Vereine, Astrid Faßbender, Walter Honerbach und Holger Schneider eröffnet.
Den Besuchern wurde auf dem mit hohem Aufwand vorbereiteten Festplatz ein beeindruckend buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Alleinunterhalter Stefan Linden „Steff“ sorgte Non Stop mit seinen Melodien für beste Stimmung. Als „Leckerchen“ des Tages begeisterte der Gesangverein Cecilia Queckenberg mit einem großen „Abba Special“ und circa 40 Sängern das Publikum. DJ Helmut Rose legte sommerliche Songs auf, und nicht zuletzt durften sich einige Rheinbacher „Promis“, unter ihnen Bürgermeister Stefan Raetz, bei einem „Wer wird Millionär spezial“ beweisen. Es galt, eine Vielzahl von Fragen rund um die Geschichte - und aus dem aktuellen Vereinsleben - der drei veranstaltenden Vereine zu beantworten. Guido Kremmin zeigte als Kandidat auch bei diesem Programmpunkt seine kreative Seite, perfekt geschminkt und bekleidet als Horst Schlemmer auftretend. All dies wurde live präsentiert auf der kleinsten Bühne Rheinbachs.
Nicht fehlen im Programm durfte natürlich ein Auftritt der Tanzgarde der Prinzengarde. Die jungen Damen zeigten, dass sie auch außerhalb der Session eine gute Figur auf der Tanzbühne abgeben.
Natürlich sorgte das Grillmeister-Team ganztägig mit leckeren Steaks zu einmalig günstigen Preisen für das leibliche Wohl der Gäste. Kaffee und Kuchen aus der Vereinsbäckerei sind sowieso unschlagbar verführerisch und immer wieder aufs Neue eine Augenweide und ein Gaumenschmaus - organisiert und vorbereitet mit Kuchenspenden der Mitglieder aller drei Vereine.
Die Idee, eine solche Veranstaltung gemeinsam zu planen und in die Tat umzusetzen, entstand bereits vor vier Jahren. Vor zwei Jahren wurde erstmals ein Sommerfest der drei Rheinbacher Kernstadtvereine auf dem Schützenplatz geplant und mit großem Erfolg durchgeführt. Auch in diesem Jahr zeigte sich in der Vorbereitung schnell, dass die äußerst reizvolle Aufgabe, die Traditionen und die durchaus verschiedenen Bräuche dreier, in Ehren gewachsener Vereine, unter einen Hut zu bringen, Kompromissbereitschaft und Teamgeist erfordert.
Holger Schneider, Vorsitzender des Spielmannszug Rheinbach bringt es auf den Punkt: „Natürlich möchten wir, dass unsere Gäste, und vor allem aber unsere Mitglieder, an diesem Tag zufrieden nach Hause gehen, aber wir wollen nicht zuletzt unbedingt aufmerksam machen auf unsere drei tollen Vereine und die vielfältigen Möglichkeiten, in unseren Vereinsteams aktive Freizeit zu gestalten und zu erleben. In einem Musik-/ Schützen- oder Karnevalsverein ist viel mehr möglich, als auf den ersten Blick erkennbar. Wir freuen uns über jeden, der vielleicht schon in den Sommerferien den Weg zu uns findet, um Mitglied in unseren Vereinen zu werden, oder um einfach nur einmal rein zu schnuppern“.
Mit dem „Rheinbacher Sommer“ hat die Stadt ein kleines, aber feines Vereinsfest hinzugewonnen, welches bewiesen hat, dass Teamarbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern auch zum Erfolg führt.
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