Großkirmes in Wormersdorf mit einigen Neuerungen
Schlagernacht und Oktoberfest zogen Scharen von Besuchern an
Wormersdorf. Sensationell war die Stimmung bei der ersten Wormersdorfer Schlagernacht zum Auftakt der diesjährigen Großkirmes. Das Festzelt war rappelvoll und nach den Begrüßungsworten der Ortsausschuss-Vorsitzenden Martina Zavelberg-Pütz in freudiger Erwartung der Schlagerstars, die an diesem Abend auftraten und das Publikum restlos begeisterten. Vor allem Big Brother-Star Jürgen Milski und Willi Herren, aber auch Stefan Stürmer und die Schlagersängerinnen Mary sowie Tina Iwanitzki verstanden es von der ersten Minute an, das Publikum zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen zu animieren. Der SV Wormersdorf als Veranstalter freute sich über eine gelungene Premiere, die bis in die frühen Morgenstunden ging.
Erneut war zur Großkirmes der Dorfplatz gut gefüllt mit Schaustellern und Buden. Während sich der Nachwuchs auf dem bunten Kinderkarussell vergnügte, belagerte die nächste Altersstufe den Autoscooter und die Schiffschaukel. An der Schießbude oder am Pfeilwurfstand stellte so mancher sein gutes Auge unter Beweis. Wer an der Losbude kein Glück hatte, konnte seine Frust am Süßigkeitenstand mit leckerem Magenbrot oder gebrannten Mandeln verarbeiten.
Der Samstag stand im Zeichen des ersten Oktoberfestes des SV Wormersdorf, wobei das Festzelt urbayerisch in weiß-blauen Farben erstrahlte. 500 Liter Freibier und deftige bayerische Speisen wie Leberkäs, Schweinshaxen oder Semmelknödeln sorgten ebenso wie die Musik der „Original Lustigen Eifelländer“ für eine Riesengaudi unter den Besuchern. Natürlich ließen es sich viele der Gäste nicht nehmen, selbst in Dirndl oder Lederhosen ihre Verbundenheit zu den süddeutschen Freistaatlern zu demonstrieren und bei diesem zünftigen Fest das gute Münchener Wiesenbier zu vertilgen.
Am Sonntag traf man sich nach der heiligen Messe in der Pfarrkirche zum Frühschoppen und Mittagessen im Kirmeszelt auf dem Dorfplatz. Am Nachmittag standen Jung und Alt in generationenübergreifenden Teams bei der Familienolympiade ihren Mann bei lustigen Wettbewerben. Nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer hatten ihren Spaß. Natürlich dürfte der selbst gebackene Kuchen der Wormersdorfer Frauen zur nachmittäglichen Kaffeerunde nicht fehlen. Am Abend hatte der Pajas bei seiner traditionelle Gerichtsverhandlung wieder einen überaus schweren Stand und konnte am Ende noch froh sein, dass er nur mit dem Verbrennen davonkam. Lange Schlangen bildeten sich am Montagmittag bei der Ausgabe der traditionellen „Äätzezupp“, die mit sehr viel Liebe und besten Zutaten zubereitet worden war. Beim Seniorennachmittag im Festzelt mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen stellten die Veranstalter unter Beweis, dass ihnen auch die ältere Generation im Ort sehr am Herzen liegt.
