Allgemeine Berichte | 15.06.2021

Aktion von Remagener Konfirmanden zum internationalen Welttag der Kinderarbeit

Schmeckt man Kinderarbeit?

Die Passanten wurde angeboten, "normale" gegen fair gehandelte Schokolade zu probieren. Foto: privat

Remagen. Am 12. Juni war der Internationale Welttag gegen Kinderarbeit. In der Remagener Fußgängerzone informierten Konfirmandinnen und der Weltladen mit Schautafeln und einer Schokoladenprobe über die immer noch sehr weit verbreitete Kinderarbeit. Weltweit werden 152 Millionen Kinder zur Arbeit gezwungen und ausgebeutet; sie werden regelrecht versklavt, geschlagen und müssen körperlich schwere Arbeit verrichten.

Auch Schokoladenhersteller weltweit profitieren schamlos von Kinderarbeit. Auf den Kakaoplantagen in Westafrika, wo die wichtigste Zutat für Schokolade angebaut wird, arbeiten rund zwei Millionen Kinder. Aber schmeckt man das? Die Passant*innen wurden aufgefordert, zu probieren: ein Stück faire – ein Stück „normale“ Schokolade. Und natürlich schmeckt man das nicht, aber wenn man weiß, was in der konventionellen Schokolade steckt, wird es schon bitter im Mund. „Viele haben bei unserem Quiz mitgemacht, um eine Tafel Schokolade aus dem Weltladen zu gewinnen. Wir haben aber den Eindruck, dass sich viele erst durch uns bewusst geworden sind, was in der normalen Schokolade steckt. Erstaunt zeigten sich viele Menschen, dass auch Grabsteine aus Kinderhand produziert werden. Die Städte Remagen und Sinzig haben ihre Friedhofsordnung im letzten Jahr geändert und es dürfen nur zertifizierte Steine genutzt werden,“ berichten die Konfirmandinnen, die viel Spaß an der Aktion hatten.

Die Passanten wurde angeboten, "normale" gegen fair gehandelte Schokolade zu probieren. Foto: privat

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