Allgemeine Berichte | 23.10.2019

Gemeinde Wachtberg informiert über Glasfaserausbau

Schnelles Internet für Arzdorf und Fritzdorf

Glasfaser ist die modernste und schnellste Übertragungstechnologie, die es auf dem Markt gibt

BMin Renate Offergeld (Mitte), die OV-Vorsitzenden Jörg Schmidt (5.v.l.) u. Joachim Heinrich (5.v.r.), BG Swen Christian (4.v.r.) mit bn:t-Geschäftsführer Günther Blatzheim (2.v.r.) und weiteren Akteuren beim ersten Spatenstich. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm).Foto: privat

Wachtberg-Arzdorf/-Fritzdorf. Schnell mal ins Internet, gar einen Film streamen, das können demnächst auch die Arzdorfer*innen. Rund 90 Prozent der Arzdorfer Bürger*innen haben bereits einen Anschluss bei der Blatzheim Networks Telecom GmbH (bn:t) beantragt, so dass der Bonner Telekommunikationsanbieter nun dort mit dem Glasfaserausbau beginnt. Auch den benachbarten Ortsteil Fritzdorf hat bn:t im Blick. Trotz der dort (noch) nicht erreichten Vorverträge von mindestens 35 Prozent, wird bn:t auch hier das Glasfasernetz ausbauen, bisher jedoch nur in den Straßenzügen, aus denen tatsächlich Vorverträge vorliegen. Start des Ausbaus ist jetzt in Arzdorf, Fritzdorf folgt dann kurz darauf im Anschluss.

Erster Spatenstich

Zu einem ersten Spatenstich kamen deshalb Bürgermeisterin Renate Offergeld, Beigeordneter Swen Christian, bn:t-Geschäftsführer Günther Blatzheim mit Angestellten und Vertretern der ausführenden Firma Klenk & Sohn GmbH sowie die Vorsitzenden der Arzdorfer und Fritzdorfer Ortsvertretung, Jörg Schmidt und Joachim Heinrich, in Arzdorf zusammen. Offergeld bedankte sich bei Blatzheim für dessen Einsatz, besonders hob sie hervor, dass bn:t dies in Eigeninitiative und ohne die Unterstützung von Fördermitteln leiste. Schnelles Internet werde immer wichtiger, eine rasante Entwicklung habe dies gezeigt, waren sich alle einig. Highspeed-Internet, Rundfunk und Fernsehen in Full-HD sowie telefonieren mit höchster Sprachqualität werden immer selbstverständlicher, nicht nur im Office-Bereich, auch zunehmend im privaten.

Gute Zusammenarbeit

Blatzheim lobte die Zusammenarbeit mit Schmidt und Heinrich. Diese hatten wesentlich dazu beigetragen, dass das Angebot von bn:t nun konkret in die Umsetzung geht. Auf einer ersten Informationsveranstaltung im Juni dieses Jahres konnten sich Interessenten über den geplanten Ausbau und die Vorteile des schnellen Gigabit-Netzes informieren. Zahlreiche persönliche Beratungstermine folgten, das bn:t-Vertriebsteam war täglich vor Ort. In Arzdorf war das Interesse von Beginn an sehr hoch, sodass hier der Glasfaserausbau bereits im September zugesagt werden konnte. In Fritzdorf lief die Nachfrage zunächst schleppend an, konnte aber nach einer Fristverlängerung und durch die Unterstützung des Ortsfestausschusses gesteigert werden. Insgesamt werden knapp 200 Haushalte einen direkten Glasfaseranschluss bekommen. Die Kosten für die Anbindung der beiden Ortsteile belaufen sich auf über eine Million Euro.

Eine Investition in die Zukunft

Glasfaser ist die modernste und schnellste Übertragungstechnologie, die es auf dem Markt gibt. Sie erreicht Download-Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr. Dies ist möglich, weil das Glasfaserkabel nicht mehr wie üblich am Bürgersteig oder einem Verteilerkasten endet, sondern bis zur Immobilie führt. bn:t bietet wahlweise Anschlüsse mit Downloadkapazitäten von 300 Mbit/s, 600 Mbit/s und 1000 Mbit/s an. Interessenten, die sich jetzt noch für einen Glasfaseranschluss bei bn:t entscheiden, haben hierzu aktuell noch die Möglichkeit. Nach Beendigung der Tiefbaumaßnahmen steigen die Kosten dann aufgrund des entstehenden Mehraufwandes. Weitere Infos unter der kostenlosen Hotline (08 00) 2 28 22 85, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, und im Internet unter www.bn-t.de.Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

BMin Renate Offergeld (Mitte), die OV-Vorsitzenden Jörg Schmidt (5.v.l.) u. Joachim Heinrich (5.v.r.), BG Swen Christian (4.v.r.) mit bn:t-Geschäftsführer Günther Blatzheim (2.v.r.) und weiteren Akteuren beim ersten Spatenstich. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm).Foto: privat

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