Allgemeine Berichte | 20.02.2020

Kreis Neuwied setzt auf optimale IT-Ausstattung

Schnelles Netz für alle Kreisschulen

Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulensehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und SchuldezernentMichael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg. (v.l.) Schulreferentin Mechtild Laupichler, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Landrat Achim Hallerbach, Susanne Grzembke, Digitalkoordinatorin der Kinzingschule und Schulleiterin Andrea Regel.

Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulen sehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg.

„Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt eine zentrale strukturelle Herausforderung für die Bildung junger Menschen – und damit unseren zukünftigen Fachkräften - im Landkreis Neuwied dar. Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben der Schulen und des Schulträgers, die Schülerinnen und Schüler an den Schulen umfassend auf die Digitalisierung in allen Lebensbereichen vorzubereiten“, sagte Landrat Hallerbach anlässlich des Besuchs an der Kinzing-Schule in Neuwied, eine von 25 Schulen und Förderschulen im Kreis Neuwied.

Der Kreis arbeitet daher seit Monaten mit den Schulleitungen sowie dem Kreismedienzentrum an den Anträgen für die Förderung aus dem so genannten Digitalpakt, den der Bund aufgelegt hat. „Wir sind sehr froh, dass bei der Verteilung der Fördermittel nicht das Windhundprinzip gilt und wir mit einer soliden Planung die optimalste Ausstattung für unsere Schulen erarbeiten können“, erklärt Schuldezernent Mahlert und ergänzt: „Es hat aber auch noch nie geschadet, früh an den Fördertöpfen zu sein“. Immerhin muss der Kreis die 7,08 Mio. Euro Bundesmittel aus dem Verteilungsschlüssel, der sich aus einem Sockelbetrag pro Schule und einem Pauschbetrag pro Schüler errechnet und alle Schulstandorte erfasst, bis spätestens Mitte 2022 in Förderanträgen darstellen und bis Ende 2024 verbauen.

Das Grundkonzept steht. Die Schulen sollen eine möglichst einheitliche IT- Vernetzung im Gebäude und standardisierte Präsentations- und Endgeräte erhalten. Bisher haben die Schulen ihr eigenes Netz aufgebaut und dieses über Betreuungsstunden für Lehrer gepflegt. Diese Stunden fallen aber ab dem Schuljahr 2020/21 weg, so dass die Wartung und der Support für alle Schulen durch den Träger sichergestellt werden muss. „Uns ist vollkommen klar, dass eine effiziente Wartung und Pflege der IT nur möglich ist, wenn wir es schaffen, einen Großteil der IT-Landschaft zu vereinheitlichen“ erklärt Schulreferentin Mechtild Laupichler. Mahlert stellt aber auch klar: „Bei all unserem Bestreben, die IT-Landschaft aus Effizienzgründen zu vereinheitlichen, darf der besondere Bedarf, der sich bei jeder Schule aus den unterschiedlichen Lernbereichen und Lehrmethoden, aber auch aus der Individualität ihrer Schullandschaft ergibt, nicht verloren gehen. Wir wollen soweit wie möglich unterstützen, nicht diktieren. Alle Beteiligten, ob Träger oder Schule, müssen natürlich bereit sein, sich diesem Ziel mit einem ausreichenden Maß an Kompromissbereitschaft zu stellen“. Die Verwaltung ist nun dabei, die notwendigen Arbeiten in der IT–Vernetzung und die IT–Ausstattung kostenmäßig zu berechnen und erste Leistungsverzeichnisse zu für die zukünftigen Ausschreibungen zu erstellen. Zeitgleich soll ein „Meilensteinfahrplan“ erarbeitet werden, der die Sanierungsreihenfolge und die Bauzeitenpläne der Standorte regelt. Landrat Hallerbach und Beigeordneter Mahlert sind sich sicher, dass im Frühjahr die ersten Förderanträge gestellt und mit der Umsetzung auch 2020 bereits begonnen werden kann. „Die notwendigen Haushaltsmittel“, erklärt Michael Mahlert „sind im Haushaltsplan 2020 bereits veranschlagt“.

Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulen sehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg. (v.l.) Schulreferentin Mechtild Laupichler, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Landrat Achim Hallerbach, Susanne Grzembke, Digitalkoordinatorin der Kinzingschule und Schulleiterin Andrea Regel.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Imageanzeige
Werbeplan 2026
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Wohnträume
Wohnträume
Staplerfahrer (m/w/d)
Empfohlene Artikel
Der weise Zauberer Gandalf wacht über die Wanderschar. Foto: Horst Hohn
31

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand drückt Ihnen einen Ring in die Hand, den Sie tausende Kilometer entfernt in den Schlot eines Vulkans schmeißen müssen. Klingt verrückt, ist aber dem Hobbit Frodo Beutlin aus J. R. R. Tolkiens literarischem Meisterwerk „Herr der Ringe“ genauso passiert – natürlich nur im fiktiven Kontext. Aber die Verfilmung des Stoffs kennt eigentlich so ziemlich jeder; es gab Oscars zuhauf und folglich gibt es auch jede Menge Fans des fantastischen Spektakels.

Weiterlesen

Neben dem Straßenverkehr ist der steigende Einsatz von Mährobotern, sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parkanlagen, gefährlich für Igel.
16

Region. Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.  Foto: pixabay.com
9

Allgemeine Berichte

BLICK aktuell sucht HeimatHelden!

Region. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die anpacken, helfen, Verantwortung übernehmen oder einfach für andere da sind. Ob Feuerwehrmann, engagierte Ortsbürgermeisterin, unermüdliche Nachbarschaftshelfer oder die gute Seele im Sportverein – sie alle sind Heimathelden! BLICK aktuell möchte diesen Menschen eine Bühne geben und der Öffentlichkeit vorstellen – in einer neuen Serie in unserer Zeitung.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
6

Region. Wir von BLICK aktuell möchten wissen, wo in eurer Heimatstadt oder Kommune der Schuh drückt! Aus diesem Grund haben wir die neue Serie „HeimatCheck“ ins Leben gerufen. Ob kleine Ärgernisse oder große Probleme: Schreibt uns, was euch bewegt, und wir berichten für euch! Handlungsbedarf gibt es eigentlich immer, sei es bei:

Weiterlesen

Expertenwissen aus erster Hand: Im Rahmen eines Infoabends gibt Dr. Tim Mödder (Chefarzt Kardiologie, internistische Intensivmedizin und Schlaganfalleinheit) Einblicke in Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzklappenerkrankungen.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus
7

-Anzeige-Infoabend im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Herzklappenerkrankungen früh erkennen und gezielt behandeln

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viele Menschen kennen das Gefühl: Die Luft wird knapp, die Belastbarkeit lässt nach, vielleicht kommen Schwindel oder Unsicherheit beim Gehen hinzu. Nicht selten werden solche Beschwerden zunächst als „Alterserscheinung“ abgetan. Doch in einigen Fällen steckt eine Erkrankung der Herzklappen dahinter – eine Diagnose, die ernst genommen werden sollte. Um für das wichtige Thema...

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Alles rund ums Haus
Container Anzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Wohnträume
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, beim Artikel Gartenmarkt/Stadt Neuwied
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Leiter/in (w/m/d)
Aushilfskraft (w/m/d)
Sonderseite Geschäftsführungswechsel