Allgemeine Berichte | 12.03.2021

WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen

Schnupperstudium für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure

Interessierte können den Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik nun virtuell kennenlernen. Foto: Marcus Gloger

Koblenz/Höhr-Grenzhausen. Bis 9. April öffnet der WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen virtuell seine Türen, um den einzigartigen Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik vorzustellen. In der ersten Woche werden allgemeine Informationen zum Werkstoff und dem Campusleben vermittelt. Dabei stellen sich auch Studierende vor und berichten aus ihrem Studierendenleben. In der zweiten und dritten Woche gibt es reguläre Online-Vorlesungen, die auch die Erstsemester besuchen. Dabei kann man als Gast ganz einfach und unverbindlich feststellen, ob der Studiengang zu einem passt und ob man sich auch vorstellen kann, in diesem Bereich später zu arbeiten. Auch bei der Dauer der Teilnahme sind die Interessierten ganz frei und können sich für eine, zwei oder drei Wochen entscheiden. Daher können die aktuellen Abiturientinnen und Abiturienten auch gerne einfach etwas später einsteigen. Die Teilnahme ist kostenlos, vorherige Anmeldung jedoch vonnöten.

Keramik ist der derzeit leistungsfähigste Werkstoff und Höhr-Grenzhausen gilt als das größte Ausbildungs- und Forschungszentrum für Keramik in Europa. Der Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik am WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz ist in Deutschland einzigartig. Es handelt sich um ein kleines Fach mit erstklassigem Betreuungsverhältnis. Ingenieurinnen und Ingenieure der Werkstofftechnik Glas und Keramik haben exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Die Nachfrage ist dreimal so groß wie die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen.

Das Studium ist stark praxisorientiert und industrienah. Die Studierenden profitieren von einer großen Zahl an Partnerschaften mit namenhaften Unternehmen und ein umfassendes Netzwerk mit Industrie und Verbänden sowie der Verbundenheit zum Bildungs- und Forschungszentrum für Keramik in Höhr-Grenzhausen.

Die Berufsperspektiven der Werkstofftechnikerinnen und -techniker sind breit gefächert. Technische Keramik ist wegen ihrer einzigartigen Materialeigenschaften einer der Werkstoffe der Zukunft: Sie ist hart, verschleißfest, hochtemperaturbeständig, unempfindlich gegen Säuren sowie Laugen und besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Diese Eigenschaften sind nahezu universell einsetzbar und können daher in vielen Branchen genutzt werden. Technische Keramik kommt beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt vor, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Medizintechnik, in der Windkraft und Solartechnik, in der chemischen Industrie, der Elektrotechnik, bei Brennstoffzellen und vielem mehr. Die Technologie zur Herstellung keramischer Bauteile erfordert hervorragende Kenntnisse aus Ingenieurwissenschaft und Chemie.

Wer sich für die Teilnahme an dem Schnupperstudium interessiert, erhält per eMail an klersy@hs-koblenz.de weitere Informationen und kann sich hier auch anmelden.

Interessierte können den Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik nun virtuell kennenlernen. Foto: Marcus Gloger Foto: Marcus Gloger

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