Schon in langer Tradition klingen fröhliche Lieder in Arzbach
Schon in langer Tradition klingen fröhliche Lieder in Arzbach
Arzbach. Die Limeshalle im Wiesenweg der Ortsgemeinde Arzbach beherbergte die Veranstaltung zum 125-jährigen Bestehen des Kirchenchors Cäcilia. Ein musikalischer Festgottesdienst mit Chorgesang und Blasorchester begann um 10.30 Uhr, dann ab 11.30 Uhr eine Matinée mit bedeutenden Chören und ein musikalischer Nachmittag mit Chören aus der Region und den Arzbacher Ortsvereinen zum Thema: Heiter - musikalischer Nachmittag. Ab 11.30 Uhr stand bereits ein Imbiss bereit. Am Nachmittag, ab
14 Uhr, konnten die Anwesenden ein reichhaltiges Kuchenbuffet genießen. Die Gäste waren inspiriert von den wechselnden Darbietungen und Klängen der Chöre und des Blasorchesters. Zwischen Imbiss und Kuchenbuffet waren intensive Gespräche zu beobachten. Bürgermeisterin Marlene Meyer mitten unter den Besuchern und Chorleiter Wassily Kotykov mit seinen ca. vierzig Chormitgliedern waren sichtlich zufrieden mit dieser Jubiläumsveranstaltung. Im Gespräch mit „Blick aktuell“ erklärte Kotykov wann er glücklich ist, trotz all der Treffen, Übungsabende und den Auftritten das ganze Jahr über. Nämlich wenn sich die Chormitglieder bemühen, dabei sind und die Harmonie anstreben. Aber das sei es nicht allein, sie seien neben alldem auch Freunde mit dem Herzen. Daran merke man, dass sie etwas können, so Kotykov. Ein Mitglied des Pfarrgemeinderates brachte es in ihrer Laudatio auf den Punkt: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“ Die Instrumentalmusik der Oldies Hillscheid begleiteten die dargebotenen Chöre mit eigenen Einlagen. Eine Theatergruppe, die Dream - Dancers und das Männerballett des Karnevalvereins boten ebenfalls ihr Können. So waren zwölf Chöre der Einladung zum Jubiläum gefolgt. Arzbach, Kadenbach, Gackenbach, Hillscheid, Eitelborn, Miellen und Oberelbert waren damit als Gastgemeinden engagiert vertreten. Pallottinerpfarrer Peter Alban würdigte nach seinem Gottesdienst den Gründer des ersten Chores vor 125 Jahren (Pfarrer Diefenbach), indem er dessen Gedicht vortrug und später auch gesanglich anbot. Jedenfalls war er geografisch und historisch im Bilde, indem er vom altdeutschen „Augst“ sprach, eben jenem wassereichen Gebiet (Sümpfe) um Arzbach herum, dass im Gedicht vorkam. Ein abwechslungsreicher Tag mit unterschiedlichsten Stilrichtungen der Chöre. Unterstützt von der Metzgerei Wirges und dem Kuchenbuffet der Limeshalle. Die Kirchenvorstandsmitglieder Rainer Lehmler und Gabi Simon konnten sehr zufrieden sein mit diesem Jubiläumstag. Schriftführerin Birgit Sabel erteilte umfassend Auskunft für die neugierigen Gäste.
Der Männergesangsverein erfreute die Zuhörer mit seinem Gesang.
