Allgemeine Berichte | 06.05.2020

Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ehrt Gewinner des Landeswettbewerbs „Junior.ING“

Schüler aus Neuwied überzeugt mit fantasievoller Idee

Fantasievolle Konstruktionen: Die Expertenjury aus Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser, Dr.-Ing. Uwe Angnes und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz legte die Platzierungen fest. Foto: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz/Irina Schäfer

Neuwied. Die Sieger des Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und des Bildungsministeriums stehen fest. Unter dem Motto „Aussichtsturm – fantasievoll konstruiert“ bewiesen in diesem Jahr über 700 Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz ihr Ingenieurtalent. Dabei erreichte ein Schüler der FCSN Realschule plus eine Topplatzierung. In der Altersklasse II (Klasse 9-13) wurde die Jannis Raff mit seinem Modell „Rheinmoseltower“ hervorragender Elfter. Die beiden ersten Plätze belegten Ben Altenhofer und Lenny Schaadt des Siebenpfeiffer Gymnasiums in Kusel in der Altersklasse I und in Altersklasse II Jannik Fröhlich, Leandro Oliveira und Steven Wesner der Berufsbildende Schule Neustadt. Sie qualifizieren sich damit für den bundesweiten Wettbewerb in Berlin.

Preisverleihung wegen Coronavirus-Ausbreitung abgesagt

Angesichts der gegenwärtigen Ausbreitung des Covid-19-Virus und der damit verbundenen Auflagen hat sich die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz dazu entschieden, die am 3. April 2020 im Mainzer ZDF geplante Preisverleihung des Wettbewerbs abzusagen. Damit konnten die Kammervertreter zum ersten Mal in der 13-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die Preisträger nicht persönlich ehren, was nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern für großen Wehmut sorgte. Selbstverständlich gehen die Preisträger dennoch nicht leer aus. Die erfolgreichen Nachwuchsingenieurinnen und Nachwuchsingenieure erhielten ihre Preise und Urkunden und Pokale per Post.

Funktionierende Modelle aus einfachsten Materialien

Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, einen Aussichtsturm zu entwerfen und diesen als Modell aus einfachen Materialien zu bauen. Die gesamte Konstruktion durfte dabei eine Grundfläche von 25 x 25 cm sowie eine Gesamthöhe von 80 cm nicht überschreiten. Ab einer Höhe von 70 cm über der Grundfläche war eine beliebig gestaltete Aussichtsplattform vorzusehen, die mindestens eine Last von einem Kilogramm tragen sollte. Bei der Gestaltung waren der Fantasie der jungen Konstrukteure keine Grenzen gesetzt.

Dr.-Ing. Uwe Angnes, Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz freute sich über die große Zahl der Teilnehmer und die kreativen Modelle, die eingereicht wurden. „Auch wenn wir natürlich sehr traurig darüber sind, dass wir unsere Preisverleihung so kurzfristig absagen mussten, bin ich unglaublich stolz auf das Engagement der Teilnehmer“, betonte er während der Jurysitzung. Auch die weiteren Jurymitglieder, Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser (Planwerk Häuser Ingenieurbüro) und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz (Fachbereich Bauingenieurwesen der Technischen Universität Kaiserslautern) zeigten sich beeindruckt davon, mit wie viel Kreativität, Arbeitseinsatz und Leidenschaft die Schülerinnen und Schüler diese Aufgabe angegangen seien. „Wir hoffen natürlich, dass sich die Teilnehmer durch die Absage der Preisverleihung nicht den Spaß am Wettbewerb nehmen lassen und auch im nächsten Jahr so zahlreich mitmachen. Anhand der außerordentlich kreativen Aussichtstürme sehen wir erneut, welch großes Ingenieurpotenzial in unserem Land vorhanden ist. Das möchten wir unbedingt weiter fördern“, führte Angnes weiter aus.

Bereits zum 13. Mal lobte die Ingenieurkammer den erfolgreichen Schülerwettbewerb aus. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen – die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse. Die Erstplatzierten der beiden Altersgruppen qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb in Berlin. Dort treten die besten Turmbauer aus Rheinland-Pfalz gegen die erfolgreichsten Nachwuchsingenieure aus 14 weiteren Bundesländern an. Einen Termin für die Bundespreisverleihung gibt es bisher auf Grund der Coronavirus-Einschränkungen noch nicht.

Weitere Informationen gibt es unter www.junioring.ingenieure.de.

Fantasievolle Konstruktionen: Die Expertenjury aus Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser, Dr.-Ing. Uwe Angnes und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz legte die Platzierungen fest. Foto: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz/Irina Schäfer

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