Big Band des Goethe-Gymnasiums Bad Ems gab ein Benefiz- Konzert der Extra-Klasse
Schüler helfen Leben retten
Bad Ems. Voll besetzt war der Marmorsaal, der Andrang für das Benefiz-Konzert zugunsten der DKMS war groß. Ein außergewöhnliches Konzert, vor historischer Kulisse. Der historische Marmorsaal in Bad Ems, verfügt über ein besonderes Ambiente, umso schöner, wenn er mit hochklassischer Musik erfüllt wird. Die Gäste erwartete ein musikalisch anspruchsvoller und ausgewogener Abend, der auch Elemente von Pop und Jazz enthielt. Das breit gestreute Potpourri des jungen dynamischen Ensembles erstreckte sich über zwei Stunden. Das Opening des Konzertes begann mit dem Titel „Groove Merchant“, einem Swing, in dem die einzelnen Musikerinnen und Musiker die Bühne betraten und vorgestellt wurden. Um den Zuhörern ein besonderes Erlebnis zu bieten, sorgte Musiklehrer Ulrich Tiefental dafür, dass ihnen alle einzelnen Elemente der Band bewusst wurden.
So wurde in dem Musikstück „You needed me“ der Aufbau und der Klang der gesamten Big Band erläutert. Jedes einzelne Instrument kam dabei zum Einsatz, um zum Schluss in der Gesamtheit rhythmisch und harmonisch klangvoll zu wirken. „Mein Name ist Bond, James Bond“ so die Stimme von René Ciuk. Zu den wohl bekanntesten Stücken gehört wohl ohne Zweifel „Skyfall“ von Adele. Gesanglich dargeboten von Nicola Labonte.
Es gab ordentlichen Zwischenapplaus für die mitreißenden Soli.
„Hören Sie, wie es sich anhört, wenn Posaunen fragen und Saxofone antworten.“ Ein weiterer Hörgenuss war das Solo am Altsaxofon von Christian Klingauf in dem Stück „My funny Valentine“.
Wanda Bilo begeisterte ebenfalls als Solistin am Klavier in dem Stück „Splanky“. Mit einem Schlagzeugsolo von Jonathan Bröcker in „Watermelon Man“ ging es unter tosendem Applaus in die Pause. Die jungen Musiker kehrten zurück mit „Rocky“ den Helden aus der Boxwelt „Gonna Fly Now“ von Bill Conti. Sarah Pfaff, eine ehemalige Schülerin (sie studiert Jazzgesang), sorgte mit „For your eyes only“ für Gänsehaut und war die Überraschung des Abends.
Ob eine Dixiband und eine Big Band zusammen harmonieren, das fragte sich Christian vom Dorp. Es harmonierte wunderbar in „Alexanders Ragtime Band“ von Irving Berlin. Die dicke Tuba und das Waschbrett ließen an alte Zeiten erinnern und der Swing ging in die Beine. Leonie Vomberg erfreute mit einem Melodiensolo „Relaxation“ am Altsaxofon, bevor mit den Stücken Mack the knife „Mackie Messer“ von Kurt Weill Standard aus der „Dreigroschenoper“ und „Moten Swing“ von Benny Moten der Schluss eines überwältigendem Konzert zu Ende ging.Das letzte Highlight des Ensembles war das sehr bekannte Stück „In the mood“. Dieser bekannte Swing, ist für Saxofone schwer zu spielen. Die 30 Schülerinnen und Schüler haben sich gefunden, sie brennen für die gleiche Sache: Die Musik. Das hörte und sah man an der gemeinsamen Spielfreude. Sie alle überzeugten mit fundiertem, solidem Handwerk und das wurde gewürdigt mit einem nicht mehr endendem Applaus und Standingovation. Herr Baldus, Schulleiter des Goethe Gymnasiums bedankte sich bei der Big Band für dieses grandiose Konzert. In die, die Schüler und Schülerinnen viel Freizeit investiert haben. Das alles noch neben dem Abitur. Der Dank galt insbesondere Herrn Tiefentahl, der diesen jungen Menschen die wunderbare Musik und das Musizieren näher bringt.
