„Forschendes Lernen“ am St. Joseph-Gymnasium
Schülerinnen und Schüler suchen sich ihre Aufgabe
Rheinbach. Beim Präsentationsabend des St. Joseph-Gymnasiums, der dem „Forschenden Lernen“ gewidmet war, boten rund 50 Schülerinnen und Schüler eindrucksvolle Einblicke in ihre Forschungsprojekte. Die Veranstaltung war geprägt von spannenden Vorträgen, beeindruckenden technischen Vorführungen und kulinarischen Entdeckungen.
In der Aula des Gymnasiums konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter auf einem Liniensystem fahren sehen, eine selbst gebaute Drohne fliegen und Miniaturmodelle aus dem 3-D-Drucker bestaunen. Drei Sechstklässler, Louis Leist, Jakob Sumpter und Samuel Behrendt, planten bereits, ihre Miniaturwelt im nächsten Halbjahr weiter auszubauen. Auch Louisa Trautsch aus der neunten Klasse zeigte Interesse, ihre Drohne weiterzuentwickeln.
Auf dem Schulhof präsentierte Levi Howe aus der zehnten Klasse eine motorisierte Seifenkiste, während Leon Hoffmann und Paul van Schewick ihre selbstgebaute Kaltwasser-Rakete erfolgreich starteten. Zudem wurden im Schulgarten Projekte vorgestellt, die im vergangenen Halbjahr realisiert wurden.
Im naturwissenschaftlichen Bereich gab es Präsentationen über Schokolade, Schnecken, Schildkröten und mehr. Isabell Schulze erklärte den Prozess von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel, Jana Schweinheim informierte über Marzipan und Maximilian Klapper beschäftigte sich mit dem Planeten Jupiter.
Neben diesen naturwissenschaftlichen Themen gab es auch Vorträge aus dem musikalisch-künstlerischen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. So gab Klara Hertel Einblicke in ihren aktuellen Roman, Annika Schneid und Mila Redling zeigten, wie man Farben aus Beeren herstellen kann, und Anna-Sophie Meyer referierte über den Umgang mit Prüfungsangst.
Gabriele Pesch, die Koordinatorin für Förderwesen, hob hervor, dass es bereits der 13. Präsentationsabend war und begrüßte die neuen Teilnehmer aus den sechsten Klassen. Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse sind mittlerweile im „Forschenden Lernen“ aktiv und entwickeln stetig neue Projektideen. Der Erfolg und das Engagement der jungen Forscher waren an diesem Abend unübersehbar. Für das nächste Halbjahr ist zudem die Einführung eines Science Clubs für ältere Schülerinnen und Schüler geplant, um das Forschen weiter zu fördern.BA
