Partystimmung auf dem Schulhof in Adendorf
Schule am Wald feierte unter schöner Spätsommersonne
Eiswagen und Zirkusschule waren der Renner bei den Kids
Wachtberg-Adendorf. Die Wetterfrösche hatten es gut gemeint, als sie den Sonnenschein für das Sommerfest der Schule am Wald vorausgesagt und pünktlich geliefert hatten. „Ein fröhliches Fest für Alle“ seien Motto und Ziel gewesen, so die neue Rektorin Martina Linten, als die Organisation des jährlichen Schulfestes umgestellt wurde. Ziel war es, liebgewonnene Traditionen zu pflegen und behutsam neue Akzente zu setzen. Deshalb waren nicht mehr die Eltern für Speis und Trank sowie Geschirr zuständig. Stattdessen unterstützten der Förderverein der Schule, das Lehrer- und OGS-Kollegium, angebundene Ortsvereine und die Feuerwehr beim Fest. Federführend organisierten Swen Schöneck und Sandra van Ooyen für den Förderverein die Aktivitäten. Der Junggesellenverein aus Fritzdorf und die Damen des adendorfer Karnevalsvereins Hetzbröde steuerten die Bewirtung mit Würstchen, Steaks, Brötchen und Kaltgetränken bei. So sorgten viele Hände für ein wunderbares Fest unter freiem Himmel, für das die Feuerwehr einen Teil des Equipments lieh.
Wie in den Vorjahren wurde der Eiswagen vor der Schule von den Kindern mit Begeisterung begrüßt und so waren die Kids perfekt für das Eintreffen der Zirkusschule „Hereinspaziert“ gestärkt. Unter kundiger Anleitung durften die Kleinen auf dem Seil balancieren, Jonglieren üben, Teller auf Stäben durch die Luft schweben lassen und Diabolos schwingen. Später konnten Neugierige sich als Fakir auf einem Nagelbrett versuchen. Traditionell wurden auch die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen vierten Klassen eingeladen, sodass die Feier nicht nur ein Kennenlernfest für die Erstklässler, sondern auch ein schöner Abschied für die neuen Fünftklässler war. Einen Höhepunkt der Veranstaltung bot die Versteigerung eines Wegweisers, den die Kunstlehrerin Frau Verhoeven-Bollig mit einigen Kindern gestaltet hatte. Eine Besonderheit bei der Versteigerung war, dass nicht das höchste Gebot den Zuschlag bekam, sondern das einzige höchste Gebot. Wenn also zwei Familien 4,99 Euro geboten hatten, zählten diese Werte nicht als Höchstgebot. Die Gebote mussten mit dem entsprechenden Betrag bei der Versteigerungsleitung abgegeben werden, der Wert von fünf Euro durfte dabei nicht überschritten werden. Schlussendlich siegte das Gebot von 4,97 Euro. Das bei der spaßigen Aktion gesammelte Geld kommt den Kindern über den Förderverein der Schule zugute.
