Allgemeine Berichte | 14.09.2020

Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald informiert

Schwalbenfreunde für Engagement ausgezeichnet

Die geehrten Schwalbenfreunde: oben links: Familie Dümler, unten links: Familie Hüsch, oben rechts: Ehepaar Kuschefski, unten rechts: Klaus Sanner mit Enkel und in der Mitte: Anette Aller vom Wiesenhof in Maxsain (rechts) und Schwalbenbeauftragte Petra de Quintanilha Mantas vom NABU Montabaur (links).Quelle: Gruppe Montabaur im Naturschutzbund Deutschland

Westerwaldkreis. Mehl- und Rauchschwalben haben es bei uns nicht leicht. Denn sowohl ihre Nahrungsquelle in Form von Insekten als auch Lehmpfützen, die das Baumaterial für ihre Nester liefern, werden immer seltener. Zudem freut sich leider nicht jeder über die fliegenden Mitbewohner an der Hauswand oder im Kuh- oder Pferdestall. Jedoch werden die noch bestehenden Brutmöglichkeiten immer wertvoller, denn beide Schwalbenarten sind laut der Roten Liste von Rheinland Pfalz gefährdet und stehen zudem genau wie ihre Brutstätten nach den §§ 39 und 44 des Bundesnaturschutzgesetzes unter Schutz.

Daher ist es ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Mehl- und Rauchschwalbe, wenn Haus- oder Stallbesitzer*innen sich für den Erhalt vorhandener Naturnester einsetzen oder sich um die Anbringung künstlicher Nisthilfen bemühen.

Der NABU Montabaur freut sich ganz besonders über das Engagement einiger Bürger*innen, die nun für ihre schwalbenfreundlichen Häuser bzw. Ställe ausgezeichnet wurden. Petra de Quintanilha Mantas vom NABU Montabaur besuchte die Schwalbenfreunde, um ihnen eine Urkunde sowie eine Plakette zu überreichen, die mit der Auszeichnung verbunden sind. Geehrt wurde unter anderem die Familie Dümler (oben links) aus Rückeroth, die in einem Kuhstall mehrere Rauchschwalbennester beherbergt. Familie Hüsch aus Kausen (unten links) hat einige Mehlschwabennester an ihrem Wohnhaus, genau wie das Ehepaar Kuschefski aus Oberelbert (oben rechts). In den beiden Ställen von Klaus Sanner (unten rechts), der zusammen mit seinem Enkel die Plakette entgegennahm, haben sich in insgesamt 34 Nestern Rauchschwalben angesiedelt. Familie Aller vom Wiesenhof in Maxsain (Mitte) bietet mit 60 Nestern einer großen Zahl Rauchschwalben ein Zuhause und wurde ebenfalls ausgezeichnet. Insgesamt betreut der NABU Montabaur 11 Haus- und Hofbesitzer*innen, die er auch teilweise mit Nisthilfen und Kotbrettern versorgt hat.

Pressemitteilung

Gruppe Montabaur

im Naturschutzbund Deutschland

Die geehrten Schwalbenfreunde: oben links: Familie Dümler, unten links: Familie Hüsch, oben rechts: Ehepaar Kuschefski, unten rechts: Klaus Sanner mit Enkel und in der Mitte: Anette Aller vom Wiesenhof in Maxsain (rechts) und Schwalbenbeauftragte Petra de Quintanilha Mantas vom NABU Montabaur (links).Quelle: Gruppe Montabaur im Naturschutzbund Deutschland

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