Allgemeine Berichte | 01.09.2017

Eifelverein Remagen

Schwarzwälder Kirsch oder Frankfurter Kranz?

Auf dem Rastplatz oberhalb der Staffel. Privat

Kesseling. Von Kesseling talaufwärts erinnert die Landschaft fast an den Schwarzwald. Hohe, mit Nadelbäumen bestandene, steile Hänge säumen das tief eingeschnittene Tal. Der vom Eifelverein Remagen gewählte Weg zweigt von dort nach Süden ab und wird nur ganz wenig genutzt. Er steigt bergan, nicht allzu steil, aber doch ein gutes Stück. Dafür wurden die Wanderer belohnt mit einem zauberhaften Blick auf den tief unten liegenden kleinen Ort Staffel. Auf Moospolstern wurde gerastet. Am Fuß der Bergkuppe mit dem klangvollen Namen „Auf dem Thron“ ging es weiter zum Mellerberg. Direkt am Weg in einer Lichtung stand einsam ein Prachtexemplar der „Buchtigen Königskerze“. Wie kam die denn wohl in die Eifel? Ihre Heimat sind die Länder um das Schwarze und das Kaspische Meer. In Form und Farbe erinnern ihre Blüten an schönste Orchideen. In der Hütte des Kesselinger Eifelvereins war das Mellerbergfest schon in vollem Gange. Den Gästen aus Remagen wurde gleich ein Begrüßungsschnaps gereicht. Das Wetter war traumhaft, blumengeschmückte Tische unter Schatten spendenden Zeltplanen luden zum Verweilen ein, für Essen und Trinken war in jeder Hinsicht bestens gesorgt – doch die Kuchen! Nein, diese Kuchen stellten alles Übrige in den Schatten! Da hatten die Kesselinger Damen sich untereinander zu überbieten versucht mit Kreationen, so als hätten sie alle eine Konditorausbildung absolviert. Wahre Meisterwerke standen da zur Auswahl und machten jede Entscheidung schwer. Schwarzwälder Kirsch oder Frankfurter Kranz? Schokoladen-, Nuss-, Marzipan, Obsttorten? Alles vorhanden in großer Vielfalt und feinster Qualität. Schon der Anblick war ein Genuss. Unten im ort wurde ein Blick in die Kirche geworfen. Der wuchtige, romantische Turm stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Im Inneren der Barockkirche steht der kunstvolle, alte Altar aus Maria Laach. 1802 wurde er von dort nach Kessling gerettet, als das Laacher Kloster in der Franzosenzeit säkularisiert und verkauft wurde. „Hoffentlich habe ich nichts gewonnen!“ Wünschten sich einige Teilnehmer auf der Heimfahrt. Sie hatten Lose beim Mellerbergfest erworben und nun drohte als Hauptgewinn ein ganzes Wildschwein!

Auf dem Rastplatz oberhalb der Staffel. Foto: Privat

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