Allgemeine Berichte | 06.09.2014

Statt Reisen Bonn erleben e.V.

Sehens- und Erlebenswertes rund um die Stadt Bonn

Termine vom Freitag, 12. bis einschließlich Sonntag, 14. September

Region. Statt Reisen Bonn bietet folgende Termine an:

"Mit dem

Nachtwächter unterwegs"

Freitag, 12. September, 21 Uhr: Es waren gefährliche Zeiten und keine leichte Aufgabe, die der Nachtwächter in Bonn zu bewältigen hatte, denn neben dem üblichen Gesindel bedrohten im 17. Jahrhundert Krieg, Feuer und Pest die kurfürstliche Stadt. Da brauchte es schon einen hartgesottenen Mann, der eine Ahnung hatte von Tuten und Blasen und der die Stadt des Nachts sicher bewachen konnte. Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung der Mauern und das Schließen der Tore. Auch die Weingärten mussten vor Frevlern geschützt werden. Aber mit dem Wolfsturm, dem Maarturm oder gar dem Pranger hatte der Nachtwächter ja genügend Mittel, solchem Treiben ein Ende zu bereiten. Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer, Dauer: etwa zwei Stunden, Beitrag: Euro 9,50 Euro / acht Euro.

"Die Milch-und-Honig-Tour"*

Samstag, 13. September, 14 Uhr Die Rheinische Butterfahrt (rechtsrheinisch) Was wäre die Region ohne die Menschen, ihre Traditionen und ihre Erzeugnisse? Den Teilnehmern wird beim Ausflug sowohl die historische Kulturlandschaft als auch die aktuelle Situation der Landwirtschaft vorgestellt. Damit die Tour zu einer echten Landpartie wird, gibt es natürlich Kaffee und Kuchen oder eine Rheinische Mahlzeit für jeden Teilnehmer. Und was wäre eine Butterfahrt ohne das obligatorische Päckchen Butter am Ende der Fahrt? *Für diese Tour ist eine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Bushalteplatz am Hofgarten, Dauer: etwa vier bis fünf, Stunden, Beitrag: Euro 33 Euro.

Frankreich in Bonn -

eine Spurensuche

Samstag, 13. September, 14 Uhr: Vier Mal in ihrer 2.000-jährigen Geschichte wurde die Stadt Bonn von französischen Armeen besetzt. Nicht nur die Soldaten haben im Rheinland Spuren hinterlassen, auch Wissenschaftler, Architekten, Juristen und Ingenieure aus dem Nachbarland haben unser tägliches Leben und unsere Stadtkultur maßgeblich beeinflusst.

Die Hinterlassenschaften Frankreichs zu suchen, ist Ziel eines Rundgangs durch das Stadtzentrum von Bonn. An verschiedenen Stationen wollen wir die Spuren aufzeigen, die auf Frankreich und die Franzosen hinweisen und die heute noch sichtbar sind: Welche Straßennamen und Denkmäler, Gebäude und Gebräuche können auf einen französischen Einfluss zurückgeführt werden? Am Ende des Stadtrundgangs wird jeder Teilnehmer mit einer - natürlich französischen - Spezialität aus einer deutschen Bäckerei belohnt. Treffpunkt: am Springbrunnen an der Poppelsdorfer Unterführung, ÖPNV: alle Linien bis Bonn-Hbf, Beitrag: acht / sechs Euro.

Das Tal der Zisterziensermönche

Samstag, 13. September, 14 Uhr Heisterbacher Tal: Bekannt sind die Chorruine von Heisterbach und Cäsarius von Heisterbach. Neben ihrem geistlichen Wirken waren die Mönche von Heisterbach auch technisch und wirtschaftlich versiert: Der Kloster- und Kirchenbau, ein ausgeklügeltes System der Wasserversorgung, Mühlen und Weingüter zeugen von den vielfältigen Aktivitäten der Zisterziensermönche. Im Siebengebirgsmuseum ergänzen ein Modell der ehemaligen Kirche und Urkunden das Bild des historischen Klosterlebens. Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum, Kellerstraße 16, Königswinter, Dauer: etwa drei bis vier Stunden, Beitrag: sieben Euro, die Strecke beträgt rund sechs Kilometer.

Nordstadt-Geschichten von unten

Samstag, 13. September, 14 Uhr: Seit jeher war die Nordstadt das Gegenstück zum bürgerlichen Süden. Kleine Gewerbe und Handwerksbetriebe prägten das Bild. Bis heute ist die bunte Vielfalt geblieben. Die Gastronomen der Nordstadt benannten das Viertel zur besseren Vermarktung der vielen Kneipen in „Altstadt“ um. Hier fanden das Frauenmuseum, der Bonner Kunstverein, zahlreiche alternative Galerien und Betriebe und viele StudentInnen eine Bleibe. Hier gibt es den für Bonn bemerkenswerten genossenschaftlichen Wohnungsbau. Treffpunkt: Maxstraße/Ecke Breite Straße, ÖPNV: Linien 61, 62, 66 Haltestelle Stadthaus, Beitrag: Euro acht / sechs Euro.

Brauereien und Bierkultur in Bonn

Samstag, 13. September, 18 Uhr: Unzählige Brauereien in städtischem, privatem und kirchlichem Besitz prägten einst das Bonner Stadtbild und unzählig sind auch die Geschichten, Traditionen und Streitereien um das beste Bier. Schon in den Verordnungen der Bonner Kurfürsten bahnte sich der bis heute andauernde Streit um das Bier aus Köln an, der mit der Kölsch-Konvention 1986 einen vorläufigen Schlusspunkt erreichte. Da liegt es nahe, die Bonner Brauereien und Bierhäuser als ein Teil der Stadtkultur zu erkunden von den Anfängen der Braukunst bis heute. Bei ein paar Kölsch-Proben in ausgesuchten Wirtshäusern soll auch die Frage erörtert werden, was denn die Bonner Bierkultur ausmacht, ob auch andere Biere zur hiesigen ?Kultur“ gehören und welche Brauereien tatsächlich hier das Sagen haben. Treffpunkt: Vor dem Bonner Münster, Hauptportal, ÖPNV: alle Straßen- und U-Bahnen, Haltestelle Hauptbahnhof, Dauer: etwa 2,5 Stunden, Beitrag: elf / acht Euro.

Beethoven ganz privat

Sonntag, 14. September, 11 Uhr: Lebte Beethoven wirklich nur für die Musik? Welche Spuren seines Privatlebens kann man noch heute in Bonn finden? Was hat der kleine Ludwig als Kind wirklich getrieben? Und wie war seine Jugend? Alles über seine Familie und seine Schulzeit, über seinen Alltag und Freundeskreis erfahren Sie auf unserer neuen Tour. Im Anschluss an die Führung machen wir mit Ihnen einen Gang durch das Beethovenhaus (Extrakosten: sechs / fünf Euro) und ergänzen die Führung durch die Ansicht einiger Originalobjekte. Treffpunkt: Beethovendenkmal, Münsterplatz, ÖPNV: alle Straßen- und U-Bahnen, Haltepunkt Hauptbahnhof, Beitrag: acht / sechs Euro.

Festungsstadt Bonn – Die Kunst der Verteidigung

Sonntag, 14. September, 11:30 und 14 Uhr : (Im Rahmen des: TAGs DES OFFENEN DENKMALS)* Mit dem Abriss und Neubau der Sparkasse auf dem Friedensplatz wurden erneut große Teile der barocken Befestigungsanlage freigelegt, die die Geschichte der Stadt Bonn seit dem 17. Jahrhundert geprägt haben. Das große Interesse an den Funden hatte zu zahlreichen Untersuchungen geführt. Bei der Stadterkundung werden sowohl die erhaltenen Festungswerke vorgestellt als auch die wechselvolle Geschichte von Planung, Bau und Schleifung der Verteidigungsanlagen verständlich dargestellt. Dabei wird es neben den Leistungen der Bauleute auch um die (meist französischen) Baumeister gehen, die hier ihr ganzes Wissen und den jeweiligen Stand der Technik in der „Bastionsstadt Bonn“ anwendeten. Zudem gibt es noch eine Vorführung der virtuellen Rekonstruktion im StadtMuseum Bonn. *Für diese Führung inklusive Besuch des StadtMuseums ist eine Anmeldung erforderlich! Treffpunkt: vor dem StadtMuseum Bonn, Franziskanerstraße 9, Beitrag: Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch auf 25 Personen begrenzt.

Klein-Amerika am Rhein

Sonntag, 14. September, 14 Uhr: Nach der Erhebung Bonns zur provisorischen Bundeshauptstadt zog die amerikanische Vertretung mit ihrem Verwaltungsapparat aus Frankfurt nach Bonn um. In der Plittersdorfer Aue entstand eine amerikanische Trabantensiedlung mit völlig eigenständiger Infrastruktur. Bis 1963 war das Gebiet exterritorial, das heißt, ein Stück USA auf deutschem Boden. Wir besuchen Klein-Amerika und erläutern, welche Veränderungen dieses Viertel seit dem der Amerikaner erfahren hat. Treffpunkt: Amerikanische Kirche, Turmstraße/Ecke Kennedyallee, ÖPNV: Linien 611, Haltestelle Steubenring, Dauer: etwa zwei Stunden, Beitrag: acht / sechs Euro.

Mit der U-Bahn in die Römerzeit

Samstag, 14. September, 14 Uhr: Diese Zeitreise bringt Sie auf besondere Weise zu den Zeugnissen der Römer, die für fast 400 Jahre das Leben in Bonn geprägt haben. Ausgehend vom „Archäologischen Park“ im Bonner Norden entdecken wir das Lagerleben in der Garnisonsstadt, dazu Grabstelen und Weihealtäre, die uns vom Leben und Glauben in römischer Zeit erzählen. Wir suchen die Spuren der frühen Christen in Bonn und die einzig erhaltene Badeanlage aus römischer Zeit. Mit der U-Bahn gelangen wir schließlich in das Gebiet der jüngsten Grabungen und erläutern das (leider zerstörte) Zentrum einer römischen Zivilsiedlung, in der sich eine Tempelanlage, Töpfereien und eine fast vollständig erhaltenen Badeanlage fanden. Treffpunkt: Kölnstraße/Ecke Rosental, ÖPNV: Linie 61, Haltepunkt Rosental, Beitrag: 9,50/acht Euro (inklusive ÖPNV-Ticket).

Weitere Infos gibt es unter: http://www.stattreisen-bonn.de oder per eMail unter : info@StattReisen-Bonn.de

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