Deutsche Herzstiftung fördert Bewegung bei Kindern mit „Skipping Hearts“
Seilchenspringen als gesunde Aktivität im Schulunterricht
Odendorf. Die Deutsche Herzstiftung setzt sich dafür ein, Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren, indem sie das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ ins Leben gerufen hat. Ein gesunder Lebensstil von Kindesbeinen an kann das Risiko von Herzproblemen im späteren Leben reduzieren. Dieses Projekt bietet Schulen die Möglichkeit, das altbewährte Seilchenspringen in Workshops zu erlernen oder zu verbessern. Das Seilchenspringen spricht den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder an, fördert Ausdauer und Koordination und passt gut in den modernen Sportunterricht.
Die Lehrerin Svenja Gärtner von der Schule am Zehnthof hat diese Gelegenheit genutzt und war erfreut über die Bereicherung ihres Sportunterrichts durch einen kostenlosen Workshop, der von Katrin Schöning von der Deutschen Herzstiftung durchgeführt wurde. Sie betonte, dass seit der Flutkatastrophe im Sommer 2021 keine Turnhalle mehr in Odendorf zur Verfügung steht und die Schule auf alternative Orte wie den Dorfsaal, den Schulhof oder die Schulturnhallen in Heimerzheim ausweichen muss. Das Seilchen erwies sich daher als ein hervorragendes Sportgerät, um auch unter diesen Umständen motivierenden Sportunterricht anzubieten.
Die Viertklässler übten zu flotter Musik das Seilchenspringen, entweder alleine, zu zweit oder in der Gruppe, mit kurzen oder langen Seilen. Im Rahmen des zweistündigen Workshops konnten viele Kinder auch anspruchsvolle Sprünge wie den „Criss Cross“ und den „Side Straddle“ meistern.
Eine Viertklässlerin erzählte begeistert: „Ich freue mich, wenn ich jedes Mal ein bisschen öfter schaffe, bevor ich hängen bleibe.“ Ein Junge fügte hinzu: „Am Anfang habe ich mich dauernd verheddert, aber jetzt kenne ich viele Tricks und kann total gut springen.“
Zum Abschluss des Workshops gab es eine Vorführung, die die Patenklasse, Eltern und Großeltern gleichermaßen begeisterte. Und für diejenigen, die beim Zuschauen Lust aufs Seilchenspringen bekamen, gab es auch eine Gelegenheit. Die neuen „Profis“ der Elefantenklasse standen hilfreich zur Seite, wenn es beim Springen einmal nicht ganz so gut klappte.
Isabel Thompson, kommissarische Schulleiterin, fasste zusammen: „Ein rundum gelungenes Projekt, welches unseren Kindern sehr viel Spaß gemacht und das Selbstbewusstsein jedes Kindes durch die Erfolgserlebnisse gestärkt hat. Wir sind gespannt, ob auf dem Schulhof auch in nächster Zeit immer wieder ausgefallene Seilchensprünge zu bewundern sind.“BA
