Allgemeine Berichte | 22.06.2023

Rhein-Lahn-Kreis informiert

Senioren-Sicherheitsberater*innen zum Austausch im Kreishaus

Alle waren sich einig: Dieser gemeinsame Erfahrungsaustausch sollte regelmäßig angeboten werden.  Foto: Saskia Daubach-Metz/ Kreisverwaltung

Rhein-Lahn-Kreis. Ehrenamtlich tätige Senioren-Sicherheitsberater*innen und die kommunalen Ansprechpartnerinnen aus den Kreisen Westerwald, Altenkirchen und Rhein-Lahn trafen sich zum Erfahrungsaustausch im Bad Emser Kreishaus.

Die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram und Uschi Rustler vom Seniorenbüro „Die Brücke“ begrüßten die Gäste: Carolin Blum vom Polizeipräsidium in Koblenz sowie Bianca Westphal von der Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises und Agnes Brück, Ehrenamtskoordinatorin der Kreisverwaltung in Altenkirchen, die gemeinsam mit ihren Senioren-Sicherheitsberater*innen auf Einladung des Seniorenbüros „Die Brücke“ zum Erfahrungsaustausch ins Bad Emser Kreishaus gekommen waren. Gisela Bertram bedankte sich bei den ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberater*innen und hob die Wichtigkeit dieses spannenden Ehrenamtes hervor, die Kriminalität zu reduzieren, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken sowie die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären. Im Anschluss berichtete Carolin Blum, Kriminologin und Präventionssachbearbeiterin vom Polizeipräsidium Koblenz in ihrem Vortrag über „Haustürgeschäfte“ (u.a. unseriöse Handwerker), Schockanrufe und WhatsApp-Betrug. Leider passiert es immer noch viel zu häufig, dass insbesondere Seniorinnen und Senioren, aber auch durchaus jüngere Menschen, Opfer von Betrugsmaschen (am Telefon) werden. Der Enkeltrick und die Legende des falschen Polizeibeamten sind dabei zwar immer noch erfolgreich, wurden aber längst durch eine noch perfidere Masche, den Schockanruf oder Verkehrsunfalltrick, abgelöst. Hier werden die Opfer regelrecht in Schockstarre versetzt und so gezielt um ihr Hab und Gut gebracht. Der finanzielle Schaden ist dabei häufig sehr groß, aber die psychologischen Folgen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen, so Blum. Nach dem Vortrag tauschten sich die engagierten Senioren-Sicherheitsberater*innen noch über ihre Erfahrungen bei der Ausübung ihres Ehrenamtes aus. Danach wurden die Gäste in der Kantine der Kreisverwaltung mit belegten Brötchen, Obst und Getränken verwöhnt. Alle waren sich einig: Dieser gemeinsame Erfahrungsaustausch sollte regelmäßig angeboten werden.

Sicherheitsberatung durch Senioren im Rhein-Lahn-Kreis:

Die von der Polizei in Koblenz ausgebildeten Senioren-Sicherheitsberater*innen möchten ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Bürger*innen weitergeben. Sie sind als Multiplikatoren nicht mehr wegzudenken und haben als Ansprechpartner*innen eine hohe Akzeptanz. Sie sind dank der regelmäßig durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen des Polizeipräsidiums Koblenz oder externen Referenten immer gut informiert und können ihr Ehrenamt fachkundig ausüben.

Sie informieren u. a. zu diesen Themen:

- Haustürgeschäfte, Kaffeefahrten und Gewinnmitteilungen

- Verbraucherschutz für ältere Menschen

- Sicherheitsmerkmale Euro (Banknoten u. Münzen)

- Kostenfalle Handy und Wertsachenkennzeichnung

- Enkeltrick

- „Mit mir nicht!“ Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte

- Schockanrufe

- Unseriöse Handwerker

Wer als Senioren-Sicherheitsberater*in tätig ist, erfährt man beim Seniorenbüro „Die Brücke“, Uschi Rustler, Tel. 0 26 03/9 72-3 36, E-Mail: uschi.rustler@rhein-lahn.rlp.de., Internet:

www.rhein-lahn-bruecke.de. Weitere Informationen unter www.polizei.rlp.de. Hotline: 08 00/55 06 60 sowie bei der Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz, Tel.: 02 61/10 31.

Pressemitteilung

Rhein-Lahn-Kreis

Alle waren sich einig: Dieser gemeinsame Erfahrungsaustausch sollte regelmäßig angeboten werden. Foto: Saskia Daubach-Metz/ Kreisverwaltung

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
  • K. Schmidt: Das "Sicherheitskonzept" überzeugt. Ein Polizeieinsatz, "geringe Anzahl" Rettungsdienst, keine Feuerwehr nötig. Im Haushaltsplan 2025 hatte Boppard 10.000 Euro für ein Sicherheitskonzept vorgesehen, in...
Dauerauftrag 2026
Dienstleistungen
Heizölanzeige
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Innovatives rund um Andernach
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die „Koppelaner“ bedanken sich bei Magdalene und Ralf Ueberall, die die Kosten des Frühstücks gespendet haben.  Foto: Ralf Ueberall
30

Rheinbreitbach. Seit vielen Jahren pflegen und reinigen die „Koppelaner“ das Koppel-Plateau und die umliegenden Fußwege „Weinbergsweg“ und „Unterm Heilig“. Die „Koppelaner“, eine ehrenamtliche Gruppe von 25 rüstigen Rentnern, trafen sich Anfang April und eröffneten voller Tatendrang und bei Sonnenschein auf dem Koppel-Plateau die Pflegesaison. Es wurden fleißig die Beete neu bepflanzt und alles herausgeputzt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Fotos: Stadt Rheinbach
18

Zweite Dammbauaktion stärkt Hochwasserschutz im Rheinbacher Stadtwald

Bürgerengagement und Fachplanung greifen beim Wasserrückhalt ineinander

Rheinbach. Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ sowie der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Weiterlesen

Symbolbild.
122

Astrologische Vorschau für die KW 19: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 4. bis 10. Mai 2026

Die zweite Maiwoche bringt spürbar mehr Licht, mildere Abende und eine zunehmende Dynamik im Alltag. Mit dem Übergang in die wärmere Jahreszeit verschieben sich Prioritäten: Außenaktivitäten gewinnen an Bedeutung, Beziehungen werden intensiver beleuchtet und berufliche Entwicklungen nehmen Fahrt auf. Gleichzeitig zeigen sich bei einigen Sternzeichen auch Spannungen zwischen Aufbruchsstimmung und innerer Unruhe.

Weiterlesen

Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Gesundheit im Blick
Titelanzeige
Maifest in Gönnersdorf
Industriemechaniker
Titelanzeige
Angebotsanzeige (April)
Gesundheit im Blick
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Maifest in Dedenbach
Gegengeschäft
100 Jahre Eifelverein Dernau
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr