Allgemeine Berichte | 14.12.2016

Polizei Bonn warnt

„Sie haben gewonnen!“

Mehrere Anzeigen nach versuchtem Betrug vor falschen Gewinnversprechen eingegangen

Bonn. Die Kriminalpolizei warnt nach mehreren Anzeigen wegen versuchtem Betrug mit falschen Gewinnversprechen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bonn. In unterschiedlichen Variationen rufen Betrüger bevorzugt ältere Bürgerinnen und Bürger an und geben vor, diese hätten bei Onlinespielen hohe Bargeldbeträge, ein Auto oder einen Sachpreis gewonnen. Vor der Gewinnübergabe fallen dann mit unterschiedlichen Begründungen angebliche Kosten bzw. Bearbeitungsgebühren an, z. B. um den Geldtransporter zu bezahlen oder um den Gewinn steuerfrei zu erhalten. Der vermeintliche Gewinner wird über unterschiedliche elektronische Zahlungsverfahren oder Bargeldtransfer angewiesen, die Forderungen, die sich meist auf mehrere 100 Euro belaufen, über diese anonymen, nicht zurück verfolgbaren Wegen zu begleichen. Oft werden die Opfer aufgefordert, Prepaid-Karten für Online-Käufe (Paysafecards, etc.) zu erwerben, mit denen Geld ins Ausland überwiesen werden kann. Die Betrüger sind in Gesprächsführung gut geschult und wirken überzeugend, geben oft auch vor, im Auftrag von Rechtsanwälten und Notaren anzurufen.

Die Kriminalpolizei warnt deswegen: Wer per Telefon, E-Mail oder Post eine Gewinnbenachrichtigung bekommt, sollte vorsichtig sein, denn dabei kann es sich um eine Betrugsmasche mit Gewinnversprechen handeln.

Man sollte sich bewusst machen: Wenn man nicht an einer Lotterie teilgenommen hat, kann man auch nichts gewonnen haben. Niemals Geld herausgeben, um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten, keine Gebühren zahlen und keine gebührenpflichtigen Sondernummern anrufen. Niemals persönliche Informationen wie Telefonnummern, Adressen, Kontodaten oder Ähnliches herausgeben. Im Zweifel umgehend beim zuständigen Kriminalkommissariat 24 unter Tel. (02 28) 1 50 melden.

Pressemitteilung

Polizeipräsidium Bonn

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