Pastor und Dechant Frank Klupsch
Silbernes Priesterjubiläum mit Festmesse und Begegnung im Pfarrgarten gefeiert
Herzliche Gratulationen galten von der Gemeinde, Kollegen, Vereinen, der Familie, Freunden und Weggefährten
Remagen.Ein großes Fest auch für die Katholische Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul Remagen war am Sonntag das 25-jährige Priesterjubiläum von Pastor und Dechant Frank Klupsch. Mit einer Festmesse, geprägt von vielen Dankesworten und Musik, sowie einem anschließenden Begegnungsfest im Pfarrgarten wurde das Priesterjubiläum gefeiert. Und da die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie inzwischen weitgehend aufgehoben wurden, feierten viele Menschen mit „ihrem“ Pastor das Jubiläum. So gut gefüllt wurde die Pfarrkirche Sankt Peter und Paul wohl schon lange nicht mehr gesehen: sicher auch Anerkennung und Dank für den langjährigen Pfarrer Frank Klupsch. Am 6. Juli 1996 empfing Frank Klupsch die Priesterweihe. Schon seit 2006 war Frank Klupsch Pfarrer in Oberwinter und den Ortsteilen und seit 2014 leitender Pfarrer in gesamt Remagen. Im großen Kreis von Priesterkollegen und mit den Messdienern zog der Jubilar in die vollbesetzte Kirche ein, begleitet von Fahnenträgern und den Remagener Schützen, deren Präses Pastor Klupsch ist. Die Begrüßung oblag Klaus Gansen vom Kirchengemeindeverband. Neben den zahlreichen Gemeindemitgliedern konnte Gansen auch Bürgermeister Björn Ingendahl, die Seelsorger aus dem Dekanat, Pfarrer Herberg Gräff (Wallenfang), die Franziskanerinnen von Nonnenwerth, von Sankt Anna und dem Krankenhaus Maria Stern, die Stadträte und Ortsbeiräte von Remagen, die Sankt Sebastianus Schützen und eine ganze Reihe von Abordnungen von Vereinen und katholischen Gruppierungen, die Mitarbeiter der Pfarrreiengemeinschaft, die Musiker und Sänger, die Messdiener, die Familie sowie Freunde und Weggefährten des Jubilars Frank Klupsch willkommen heißen. Dem Jubilar wünschte Gansen von Herzen Gottes Segen und starke Gesundheit für die Zukunft. Geprägt war die Festmesse im Anschluss von viel Musik und Gesang. Neben dem Gemeindegesang musizierte der Katholische Posaunenchor, Tatjana König und Janna Rasche glänzten mit verschiedenen Gesängen und Monika Tschurl und Prof. Michael Dartsch erfreuten mit Instrumentalmusik.
In der Predigt ging Pfarrer Herbert Gräff vor allen Dingen darauf ein, dass die Menschen wieder hinkommen zu dem, was zu Herzen gehe. „Ich wünsche dir einen tiefen Glauben und dass du von deinem Standpunkt aus immer wieder himmlische Worte findest“, wünschte Gräff dem Jubilar. Bürgermeister Björn Ingendahl betonte das Glück, das Remagen habe, mit einem Pfarrer wie Frank Klupsch. Kaum einer hätte vor gut zwei Jahren geglaubt, dass der Pfarrer sein Silbernes Priesterjubiläum noch in Remagen feiern könne. „So viele Vertreter von Vereinen, aus der Pfarrgemeinde und von Gruppierungen zeigen, wie sehr sie hier eingebunden sind“, hob Ingendahl hervor. Obwohl an der Mosel geboren, sei er ein Jung vom Rhein geworden. Selbst die Rathausstürmung am Weiberdonnerstag sei ohne Klupsch langweilig.
„Die Kirche hier lebt, jeden Tag und jeden Sonntag“
Für den Pfarreienrat gratulierte Dr. Oliver Diehl. „Die Kirche hier lebt, jeden Tag und jeden Sonntag“, so Diehl. Wenn man auch hie und da unterschiedlicher Meinung sei, so habe man aber immer gemeinsam mit Pastor Klupsch Lösungen gefunden. Gemeinsam mit Frank Klupsch wolle man auch in Zukunft Orientierung finden. „Aus ihnen ist ein Geschenk geworden. Ich wünsche ihnen und uns allen, dass wir auch in Zukunft weise Entscheidungen treffen“, wünschte sich Diehl abschließend.
Die Gedanken aus der Sicht der Angestellten legte Pfarramtssekretärin Gabriele Mansi offen. „Sie zeigen Flagge auch in schweren Zeiten. Sie haben eine Mission und die nehmen sie ernst“, betonte Mansi, wenn sie auch nicht verhehlte, dass der „Chef“ auch schon mal schwieriger sein könne. Zur Überraschung aller verlas einer der derzeitigen Gastpfarrer einen Brief von Papst Franziskus, in dem er Pfarrer Klupsch zum silbernen Priesterjubiläum gratulierte.
Das Schlusswort vor dem Schlusssegen sprach der Jubilar selbst. „Ich bin froh und von Herzen dankbar für die Menschen, die mich in guten und schweren Zeiten begleitet haben. Ich bin aber auch dankbar, dass ich 25 Jahre als Priester dienen durfte und dafür, dass ich zum Priester berufen wurde. Begleiten sie mich mit ihrem Gebet auch in der Zukunft. Die Kirche lebt, sie lebt vor Ort, am Festtag und auch im Alltag. Ziehen wir an einem Strick für die Kirche in Zukunft“, betonte der Jubilar Frank Klupsch.
Verzeihung erbat er von allen, denen er in den vergangenen Jahren auf die Füße getreten sei. Sein Dank galt der Familie und den Freunden, die ihn immer begleitet hätten. Sein Dank galt aber auch allen, die sich in den Dienst der Gemeinde stellen sowie den Vereinen und Gruppierungen, besonders natürlich „seinen“ Schützen. Klupsch dankte zudem dafür, das erste Mal nach Corona ein Fest in größerem Rahmen feiern zu können. Dank galt den Musikerinnen und Musikern, Dank galt aber vor allem den Messdienern, denn sie seien die Zukunft der Kirche.
Im Anschluss ging es in den Pfarrgarten, wo dank der zahlreichen helfenden Hände gefeiert wurde. Und wo zahlreiche Menschen ihrem Pastor gratulierten. AB
