DRK Kreisverband Neuwied e.V. und Kreisverwaltung Neuwied führten Übung durch
Simulation des Ernstfalls
Windhagen. „Schwerer Verkehrsunfall mit sieben Fahrzeugen im Kreis Neuwied“. So könnte die Pressemitteilung zu dem geübten Szenario aussehen. In Großschadenslagen mit mehren Verletzten, wenn der Rettungsdienst mit seinen Ressourcen an seine Grenzen gelangt, wird die „Schnelleinsatzgruppe Sanität“ (SEG) alarmiert. Diese besteht aus medizinisch qualifiziertem ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die bei der Rettung und Versorgung von Patienten unterstützen. Glücklicherweise kommt der Ernstfall eines solchen Einsatzes nicht so häufig vor. Um zu verhindern, dass die Helferinnen und Helfer „einrosten“ veranstalten der DRK Kreisverband Neuwied e.V. und die Kreisverwaltung Neuwied eben solche Übungstage. Zudem werden Zusammenarbeit und Zusammenhalt durch solche Übungen gefördert, die im Notfall entscheidend sein können. Unter Anleitung der Feuerwehr Windhagen wurde auf dem Firmengelände der Firma Hack die technische Rettung schwer verletzter Personen, die in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurden, simuliert. Insgesamt waren 60 Helferinnen und Helfer, 16 Fahrzeuge des DRK und drei Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz, darunter Übungsleiter, Führungspersonal, Mimen und realistische Notfalldarsteller. Es galt, 19 Verletzte zu versorgen, davon waren drei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr freigeschnitten werden. Sehr zur Freude unserer Helferinnen und Helfer durften diese unter Aufsicht der Kollegen der Feuerwehr auch mal Hand an die Gerätschaften anlegen. Im Anschluss der Übung ging die SEG in Linz in Bereitstellung über und schlossen den Tag dem Feuerwerk von Rhein in Flammen ab.
Auf dem Gelände der Firma Hack wurde die Übung durchgeführt.
V. li. n. re.: Kreisbereitschaftsleiter David Lacher, Brand- und Katastrophenschutz Kreisverwaltung Neuwied, Herr Laupichler und Zugführer Sebastian Bender.
