Allgemeine Berichte | 28.07.2020

Rotkreuzler in Sinzig kommen dem Ziel ihrer Spendenaktion näher

Sinziger Mineralbrunnen spendet für Notfall-Beatmungsgerät

Marketing-Manager Christopher Menzel (re.) überreichte stellvertretend für die Betriebsleitung des Sinziger Mineralbrunnens kürzlich dem zweiten DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Martin Hengsberg auf dem Betriebsgelände eine Spende für das neue Notfall-Beatmungsgerät. Gleichzeitig übermittelte er den Dank für das ehrenamtliche Engagement der Rotkreuzler. Foto: Thorsten Trütgen

Sinzig. Der Aufruf an die Sinziger Firmen, die ehrenamtlichen Retter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V. bei der Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes zu unterstützen, wurde auch von der Geschäftsleitung des Sinziger Mineralbrunnens gehört. Marketing-Manager Christopher Menzel überreichte kürzlich dem zweiten Vorsitzenden Martin Hengsberg auf dem Betriebsgelände eine entsprechende Spende.

Wasser und Sauerstoff sind lebenswichtig für das Leben. Der Sinziger Mineralbrunnen liefert die lebensnotwendige Flüssigkeit in hoher Qualität. Im Notfall erhalten Betroffene lebensrettenden Sauerstoff durch den DRK-Rettungsdienst. Nicht selten muss sogar die komplette Atemtätigkeit unterstützt oder gar übernommen werden. Um dies ebenfalls in modernster und höchstmöglicher Qualität durchführen zu können, sammeln die ehrenamtlichen DRK-Rettungskräfte in Sinzig Spenden zur Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes für den Rettungswagen (RTW) des Ortsvereins.

„Gerade die vergangenen Monate haben uns allen nochmal vor Augen geführt, wie existenziell wichtig das Ehrenamt, wie wichtig der Katastrophenschutz und die Prävention in unserem Land für uns alle ist. Alle Ehrenamtler sind stille Helden der derzeitigen Corona-Krise und leisten Außergewöhnliches. Wir freuen uns daher sehr, einen kleinen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten zu können, damit im lebensbedrohlichen Ernstfall schnell Erste Hilfe geleistet werden kann“, bedankt sich Christopher Menzel stellvertretend für die Betriebsleitung des Sinziger Mineralbrunnens bei Martin Hengsberg.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen. Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte damit im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist.

Auch bodengebundene Rückholaktionen von akut erkrankten oder Verunfallten Fördermitgliedern im Rahmen des DRK-Rückholdienstes in heimatnahe Krankenhäuser werden mit diesem Fahrzeug durchgeführt. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an.

Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von nicht immer günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich. Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck „Spende Beatmungsgerät“ entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

Marketing-Manager Christopher Menzel (re.) überreichte stellvertretend für die Betriebsleitung des Sinziger Mineralbrunnens kürzlich dem zweiten DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Martin Hengsberg auf dem Betriebsgelände eine Spende für das neue Notfall-Beatmungsgerät. Gleichzeitig übermittelte er den Dank für das ehrenamtliche Engagement der Rotkreuzler. Foto: Thorsten Trütgen

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