Allgemeine Berichte | 17.01.2025

Kommunaldialog zum „Internet der Dinge“ in der Laacher See-Halle in Mendig

Smart und kreativ in die Zukunft

Alfred Schomisch (links), Bürgermeister VG Vordereifel, und Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, waren von der Kreativität der Schülerinnen und Schüler – hier am Hochwasserschutzmodell der Schülerinnen und Schüler der Realschule – begeistert.  Foto: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig

Mendig. In der „Smarten Region MYK10“ werden im Landkreis Mayen-Koblenz mithilfe einer Bundesförderung bis Ende 2027 „zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche“ entwickelt und erprobt. Das Projekt „Smart Cities“ ist entsprechend dem technischen Fortschritt ein dynamisches, dass sich auch ständig weiterentwickelt.

Im Rahmen eines Kommunaldialogs in der Mendiger Laacher See-Halle stand jetzt das sogenannte Internet der Dinge (IoT) im Fokus. Es revolutioniert unsere Welt, indem es alltägliche Geräte miteinander vernetzt und intelligent macht. Beispiele sind Thermostate, intelligente Bewässerungssysteme, Füllstandsmelder in öffentlichen Müllkörben und Sensoren, die Umweltbedingungen oder Pegelstände messen. So erfasste Daten sollen auch im Landkreis Mayen-Koblenz künftig genutzt werden, um Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen basierend auf präzisen Informationen zu treffen und letztlich die Lebensqualität der Menschen in der Region zu verbessern. Dafür wird im Landkreis ein LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) - Netz aufgebaut, dass die Möglichkeit eröffnen soll, Geräte, Sensoren und Anwendungen – jenseits des normalen Internets – zu steuern, zu überprüfen und zu messen. LoRaWAN ist ein Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk für drahtlose batteriebetriebene Systeme unter anderem in einem regionalen Netzwerk.

Bei der Ausgestaltung, an welchen Stellen und zu welchen Zwecken IoT-Anwendungen in Mayen-Koblenz zum Einsatz kommen sollen, sollen auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbezogen werden. Mit dabei sind auch Schülerinnen und Schüler, die in Kreativ-Werkstätten eigene konkrete Ideen entwickeln, wie Sensoren eingesetzt werden könnten. In der Mendiger Laacher See-Halle waren Schülerinnen und Schüler von Realschulen zu Gast, die Ideen für den Hochwasserschutz und eine Parklandschaft entwickelten und präsentierten. Zudem wurde im Rahmen eines Impulsvortrags vorgestellt, wozu kann man Sensoren ganz konkret in Dörfern und Städten nutzen kann. „Gerade die junge Generation wächst mit den Möglichkeiten des IoT auf. Ihre Ideen zu möglichen Einsatzgebieten sind – und das konnten wir heute Abend sehen – sehr kreativ“, lobte Jörg Lempertz die jungen Ingenieure.

Der Landkreis Mayen-Koblenz ist seit 2020 Teil des Modellprojekts „Smart Cities“. Damit soll die Region bis Ende 2027 mithilfe der Digitalisierung unter anderem effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver gestaltet werden.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Mendig

Alfred Schomisch (links), Bürgermeister VG Vordereifel, und Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, waren von der Kreativität der Schülerinnen und Schüler – hier am Hochwasserschutzmodell der Schülerinnen und Schüler der Realschule – begeistert. Foto: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig

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